Lubert Winnecken: „In den nächsten Monaten werden wir gemeinsam mit dem Handel und den Kooperationszentralen intensive Gespräche über zukünftige gemeinsame E-Commerce-Projekte führen.“ Im Bild zusammen mit den beiden Geschäftsführern Dirk Nowak (l.) und Hendrik Voss (r.).
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Lubert Winnecken: „In den nächsten Monaten werden wir gemeinsam mit dem Handel und den Kooperationszentralen intensive Gespräche über zukünftige gemeinsame E-Commerce-Projekte führen.“ Im Bild zusammen mit den beiden Geschäftsführern Dirk Nowak (l.) und Hendrik Voss (r.).
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Parador

Auf der Suche nach gemeinsamen Wegen

Nach großen Widerständen von Seiten des Handels hat Parador seinen umstrittenen Online-Shop vorübergehend vom Netz genommen. diy sprach mit dem Geschäftsführer von Parador, Lubert Winnecken, über die Hintergründe.
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Die Widerstände gegen Ihren Online-Shop für Endkunden waren nun doch zu groß und Sie haben ihn wieder abgeschaltet. Fühlen Sie sich missverstanden?
Es war nie unsere Absicht, mit dem Online-Shop auf Kosten des Handels wirtschaftliche Vorteil für Parador zu schaffen. Uns ging es vielmehr darum, die Marke Parador und unsere Produkte zu stärken und dem Verbraucher auf Augenhöhe im Markt zu begegnen. Das heißt für uns auch, dem Endkunden einen schnellen Produktzugriff auf allen Kanälen zu ermöglichen. Und das ausschließlich zum UVP. Insofern fühlten wir uns nicht richtig verstanden. Wir haben die Sig­nale aus dem Handel sehr ernst genommen und uns daher entschlossen, den Shop vorübergehend aus dem Netz zu nehmen und werden jetzt zusammen mit dem Handel unsere E-Commerce-Strategie weiter verfolgen.Gerade die Aussage, dass Sie mit dieser Maßnahme den Handel stärken wollten, stieß nicht unbedingt auf Verständnis ...In den nächsten Monaten werden wir gemeinsam mit dem Handel und den Kooperationszentralen intensive Gespräche über zukünftige gemeinsame E-Commerce-Projekte führen, mit dem Ziel, eine handelsintegrierende Online-Shop-Lösung zu finden. Wir haben uns im letzten Jahr sehr intensiv die Fähigkeit erarbeitet, "e-ready" zu sein und möchten nun mit dieser neu gewonnen Expertise im Online-Geschäft an die Ansprüche unserer gemeinsamen Kunden herankommen. Das Internet wird als Bezugsquelle nicht verschwinden und nicht nur Ihr Unternehmen ist gezwungen, Wege zu finden, damit umzugehen ... Niemand kann die Entwicklung in Richtung Allverfügbarkeit der Produkte aufhalten. Der Verbraucher ist heute längst in der Lage, sich in Sekundenschnelle alle Informationen im Netz zu beschaffen, Preise zu vergleichen und die gewünschten Produkte im Anschluss direkt online zu kaufen. Die technischen Möglichkeiten formen die Erwartungen der Konsumenten und geben die Höhe der vertriebspolitischen Messlatte vor. Wir müssen alle möglichen Kaufwege sinnvoll miteinander verweben und bei der Vermarktung von Produkten und Services gemeinsam mit dem Handel in Richtung Verbraucher gehen. Diese Aufgaben müssen gemeinsam auch für eine Online-Plattform gelöst werden.Welche alternativen Möglichkeiten der Verknüpfung von Industrie, Handel und Verbraucher können Sie sich vorstellen?Gemeinsam mit dem Handel werden wir in den nächsten Monaten weiter an unseren E-Commerce-Projekten arbeiten. Wir planen eine Reihe von Serviceleistungen wie beispielsweise eine Online-Verfügbarkeitsprüfung für den…
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