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Umsatz verloren und Marktanteile gewonnen
Eine leichte Verbesserung gegenüber den Anfang Januar vorab gemeldeten Zahlen hat die Schweizer Baumarktkette Coop Bau+Hobby auf ihrer Bilanzmedienkonferenz bekannt gegeben. Die 74 Märkte - einer mehr als im Vorjahr - haben einen Nettoumsatz von 642 Mio. CHF erzielt, was einem Rückgang von 1,0 Prozent entspricht. "Gründe dafür sind der rückläufige Markt und die ungünstige Witterung", sagte dazu Joos Sutter, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Coop. "In diesem rückläufigen Markt konnte Bau+Hobby ebenfalls klar Marktanteile gewinnen." Die Verkaufsfläche ist 2014 um 1,3 Prozent auf 301.941 m² gestiegen.
Garten XXL geht in Richtung DIY
Der Onlinehändler Garten XXL erweitert sein Sortiment im Bereich der Markenhersteller in Richtung DIY. Die neue Warengruppe wird unter dem Rubriknamen "Werkstatt" angeboten. Wegen der Breite und Qualität des Sortiments "brauchen wir uns hinter keinem Mitbewerber verstecken", meint Geschäftsführer Bastian Siebers.
Das Unternehmen hat seinen Umsatz im vergangenen Jahr um 150 Prozent gesteigert. Die Höhe des Umsatzes teilt die Tochter aus dem Tengelmann-Konzern, die 2014 auch in den österreichischen Markt eingestiegen ist, nicht mit.
In die Gartensaison startete Garten XXL mit einer weiteren TV-Kampagne, die im März begonnen hat. Gegenüber dem Vorjahr investiert das Unternehmen, das zusammen mit der Supermarktkette Kaiser's zur Jahresmitte von Edeka übernommen werden soll, 80 Prozent mehr in die Werbung.
Offen für Werbung des Handels
Beim Einkauf im Geschäft vor Ort finden 43 Prozent der deutschen Verbraucher nur gelegentlich Angebote, die ihren individuellen Wünschen entsprechen. Besserung erwartet die Mehrheit von einer gezielteren Kommunikation des stationären Handels mit den Kunden. Knapp 70 Prozent der Verbraucher fänden es positiv, von den Geschäften verstärkt mit maßgeschneiderten Offerten angesprochen zu werden. Das zeigt die Umfrage "Marketing und IT 2015" des IT-Dienstleisters CSC (Computer Science Corporation).Im Vergleich zu anderen Branchen stehen die Bundesbürger der Verkaufsansprache durch den Handel sehr offen gegenüber. Mehr als zwei Drittel geben den Geschäften vor Ort grünes Licht, durch verstärkten Kundenkontakt die Einkaufswünsche besser zu erfüllen. Zum Vergleich: Bei Banken und Versicherungen fällt die Zustimmungsquote um rund zwanzig Prozentpunkte geringer aus. Die Kritik an der Werbung wird darüber hinaus branchenübergreifend noch deutlich negativer geäußert. Aktuell…
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