Bezugsquellen für Handwerksbedarf
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Handwerkerstudie

Der Großhandel wird (noch) bevorzugt

Die neue Jahresstudie von Konzept & Markt und Dähne Verlag liegt vor. Im Fokus stehen dieses Mal die Handwerker. Der Großhandel liegt zwar als bevorzugte Einkaufsquelle vorne, die Konkurrenz holt aber auf.
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Bei der Frage, welche Bedingungen erfüllt sein müssen, damit ein Handwerksbetrieb in einer bestimmten Einkaufsstätte seinen gewerblichen Bedarf deckt, steht mit großem Vorsprung der Punkt "qualitativ hochwertige Markenprodukte" (43%) an der Spitze der Nennungen. Ein "gutes Preis-Leistungsverhältnis" (28%) und "gute Beratung/kompetentes Personal" (27%) sind weitere, wichtige Einkaufskriterien. Darüber hinaus werden auch noch "große Auswahl" (15%), "guter Service" (13%) und "Vorrätigkeit der Ware in ausreichender Menge" (10%) als wichtige Kriterien für die Wahl einer Bezugsquelle genannt. Das sind erste Ergebnisse der aktuellen Zielgruppen-Sonderstudie "Bau- und Heimwerkermärkte 2015 - Handwerkers Lieblinge" des Marktforschungsunternehmens Konzept & Markt, Geisenheim, und dem Dähne Verlag, Ettlingen, für die von Januar bis Februar 2015 1.000 Handwerker in Deutschland befragt wurden.Welche Bezugsquellen werden benutzt?Die für den Einkauf zuständigen Handwerker nutzen eine Vielzahl unterschiedlicher Bezugsquellen für den Einkauf von Produkten für den gewerblichen Bedarf. An erster Stelle steht der Großhandel (89% Käuferreichweite). Platz 2 belegt der Facheinzelhandel (inkl. Fachmärkte) mit einer Käuferreichweite von 84 Prozent. Den dritten Rangplatz nahmen die Direktvermarkter ein, bei denen 81 Prozent der Handwerker einkaufen. Gut drei von vier Handwerkern kaufen darüber hinaus (auch) im Bau- und Heimwerkermarkt ein. Aber auch der Bezug von Produkten für den gewerblichen Bedarf direkt beim Hersteller (69%) oder aus dem Internet (67%) hat bei der Käuferreichweite eine beachtliche Größenordnung.Betrachtet man die Umsatzanteile, die die Handwerker bei den jeweiligen Bezugsquellen ausgeben, so relativiert sich das Bild doch deutlich. Klar an der Spitze dieses Rankings liegt der Großhandel, der 37 Prozent der Ausgabenanteile der Handwerksbetriebe auf sich vereinigt. Platz 2 belegen mit jeweils 17 Prozent Ausgabenanteilen der Facheinzelhandel und die Direktvermarkter. Die Baumärkte erzielen einen Anteil von 13 Prozent, die Hersteller 10 Prozent und das Internet kann sechs Prozent Ausgabenanteile auf sich vereinigen.
Wie schneiden die Baumärkte ab?Bei der Top-Zielgruppe "Handwerker" erreichen alle Baumärkte recht hohe Bekanntheitswerte. Obi (99%), Hornbach…
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