Top-5-Investorengruppen seit 2009
diy plus

Baumarktimmobilien

Höheres Risiko, höhere Rendite

Auf der Suche nach höher rentierlichen Einzelhandelsformaten sind Baumärkte in den Fokus vieler Investoren gerückt.
diy immer dabei – Lesen Sie, wo, wann und wie Sie wollen.
  • Print-Ausgabe direkt per Post
  • Ausgaben auch als E-Magazin
  • Immer verfügbar – auf PC und Mobil
  • Online-Archiv seit 1990
Test-Abo Print & Online
Einführungsangebot
Direkt weiterlesen
Das "stärkste Wachstum der privaten Konsumausgaben seit dem Jahr 2000" vermeldete das Statistische Bundesamt Mitte März. Von der gestiegenen Konsumneigung profitiert auch der deutsche Einzelhandel. Ein Umsatzwachstum von 3,1 Prozent im Jahr 2015 bedeutete das größte Plus seit 20 Jahren. Das günstige Umfeld bleibt dem Handel voraussichtlich auch mittelfristig erhalten. Investitionen in deutsche Handelsimmobilien erscheinen vor diesem Hintergrund ausgesprochen attraktiv. 
Investoren stehen derzeit vor dem großen Problem, kaum noch attraktive Kaufobjekte zu finden. "Der Nachfrageüberhang am Investmentmarkt für Handelsimmobilien wird bestehen bleiben. Folglich werden die Renditen ihren Abwärtstrend bis mindestens zur Jahresmitte fortsetzen", prognostiziert Matthias Pink, Director und Head of Research Germany bei Savills, einem weltweit tätigen Immobiliendienstleistungsunternehmen. Ende März lagen die durchschnittlichen Spitzenrenditen für Geschäftshäuser der Top-7-Städte nur noch bei 3,7 Prozent, für Shopping-Center bei 4,2 Prozent und für Fachmarktzentren immerhin noch bei 5,1 Prozent.
Auf der Suche nach höher rentierlichen Einzelhandelsformaten sind Baumärkte in den Fokus vieler Investoren gerückt. Baumärkte weisen ein größeres Investitionsrisiko auf, die Renditen fallen dementsprechend höher aus: Bei Spitzenobjekten - Neubau, gute Lage, langer Mietvertrag mit solventem Mieter - liegt die Nettoanfangsrendite bei 6,25 Prozent.
 Nach der Insolvenz des Praktiker/Max-Bahr-Konzerns Mitte 2013 und der Aufteilung der attraktiven Standorte unter den verbliebenen Baumarktketten waren Investoren 2014 noch etwas zurückhaltender und die Anzahl verkaufter Baumärkte sank von 117 auf 44, das Transaktionsvolumen von 743,9 Mio.€ auf 296,1 Mio.€.
Seit letztem Jahr steigt die Nachfrage aber kontinuierlich. Bereits im ersten Quartal 2016 verzeichneten Baumärkte ein Transaktionsvolumen von knapp 230 Mio. €, eine Steigerung um 475 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2015.Neben den höheren Renditeerwartungen sprechen eine ganze Reihe von weiteren Gründen für die "robusten" Baumärkte: Sie gelten als wenig verwaltungsintensiv, verzeichnen steigende Umsätze mit Produkten, die einen relativ geringen Anteil am Onlinehandel haben. Ein aktives Assetmanagement bietet zudem…
Zur Startseite
Mehr zum Thema
Lesen Sie auch