Gutta:  (v. l.): Hans-Peter Lipp (Leiter Vertrieb/Marketing), Rüdiger Weidler (Leiter Werbung und Grafik) und Marcus Roth (Geschäftsführung).
Bildunterschrift anzeigen
Sehen gute Chancen für das neue Produktsegment Hausvor­dächer (v. l.): Hans-Peter Lipp (Leiter Vertrieb/Marketing), Rüdiger Weidler (Leiter Werbung und Grafik) und Marcus Roth (Geschäftsführung).
diy plus

Gutta

Gut bedacht

Die Gutta Werke GmbH aus Schutterwald haben einen Teil­bereich des insolventen Sanitäranbieters Dusar übernommen – das vielversprechende und ausbaufähige Hausvordach-Segment.
diy immer dabei – Lesen Sie, wo, wann und wie Sie wollen.
  • Print-Ausgabe direkt per Post
  • Ausgaben auch als E-Magazin
  • Immer verfügbar – auf PC und Mobil
  • Online-Archiv seit 1990
Test-Abo Print & Online
Direkt weiterlesen
Eigentlich sollte die Übernahme bereits früher stattfinden. Denn seit einiger Zeit befand sich Gutta im Gespräch mit Dusar darüber, das Hausvordach-Segment von dem Sanitäranbieter zu übernehmen. Dann kam die Insolvenz des Unternehmens aus Anhausen dazwischen und die Sache verzögerte sich. Inzwischen aber ist die Übernahme von Produktionsanlagen und Know-how in trockenen Tüchern.
Vor der Insolvenz lag der Absatz von Dusar bei rund 25.000 Vordächern. Doch wenn es nach den Vorstellungen der Verantwortlichen bei Gutta geht, soll diese Marke mittelfristig spürbar übertroffen werden. "Wir sehen in Deutschland ein Potenzial zwischen 40.000 und 50.000 Stück jährlich", sagt der Leiter Vertrieb/Marketing, Hans-Peter Lipp.
Der Produktionsstandort der Hausvordächer ist in Anhausen im Norden von Rheinland-Pfalz. Und dieser bleibt auch erhalten, allein schon deshalb, weil auf dem Gutta-Firmengelände in Schutterwald kein Raum mehr zur Verfügung steht. Bis Ende des Jahres hat Gutta sich zudem die Option gesichert, eine weitere Halle in Anhausen zu übernehmen. Inzwischen steht fest, dass die Halle zum 1. Juli dieses Jahres erworben wird.
Ein eindeutiges Zeichen dafür, dass Marcus Roth, der zum 1. Januar dieses Jahres die Geschäftsführung bei Gutta übernommen hat, mit der bisherigen Entwicklung sehr zufrieden ist. "Wir blicken jetzt auf rund fünf Verkaufsmonate zurück und sind sehr optimistisch, was die weitere Entwicklung anbelangt", sagt Roth, der von Ultrament zu Gutta wechselte.
Natürlich setzt auch Gutta, wie zuvor Dusar, auf den Vertrieb der Produktsparte über das Netz. So ist man in allen Shops der großen Handelskunden vertreten. Vor allem aber will man die Präsenz auf der Fläche steigern. Zudem soll das Produktsegment zügig ausgebaut werden. Bisher umfasst das Angebot bei den Hausvordach-Systemen unter anderem Edelstahl- und Pultvordächer, Bogen- und Giebelvordächer sowie Seitenblenden und Zubehör. Seit Anfang des Jahres gehören auch Terrassendach-Bausätze zum neuen Bauelemente-Programm.
Doch das bisherige Gutta-Sortiment, zu dem unter anderem Dachbaustoffe, Kunststoffplatten oder Bitumenwellplatten zählen, eignet sich sehr gut dafür, das Sortiment zu kombinieren und weiterführende kreative Produktideen zu entwickeln.
Angeboten werden die Vordächer "Made in Germany" mit einem…
Zur Startseite
Mehr zum Thema
Lesen Sie auch