Dehner, Waiblingen, Stihl
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In Waiblingen ist Stihl bei Dehner so groß wie sonst nirgends.
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Dehner

Ein Markt mit viel Stihl

Das neue Dehner-Gartencenter in Waiblingen verlangte den Planern einiges an Flexibilität ab. Gleichzeitig bietet er neuen Konzepten eine Bühne.
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Kennst du einen, kennst du alle? Unter ein so einfaches Motto lassen sich filialisierte Handelssysteme nicht pressen. Was sie eher auszeichnet: Sie passen sich den jeweiligen Gegebenheiten an.
So hält man es auch bei Dehner, und so hat das Familienunternehmen seine Flexibilität gerade wieder in Waiblingen unter Beweis gestellt. Hier in der Nähe von Stuttgart hat das Unternehmen Anfang März den ersten von sechs für 2017 geplanten neuen Standorten eröffnet.
Das 5.700 m² große Gartencenter ist Teil des Fachmarktzentrums Waiblinger Tor. Das heißt: Das Gebäude musste in ein Gesamtkonzept eingebunden werden, was zur Folge hatte, dass wegen der Lage und des Zuschnitts des Grundstücks die Kundenführung vom Dehner-Standard abweicht: Der Kunde gelangt beim Betreten des Marktes nicht gleich in den Pflanzenbereich, sondern wird von einer saisonalen Aktionsfläche und der Sämereien-Wand begrüßt.
Daran schließt sich gleich die nächste Besonderheit an: In Waiblingen gibt es einen Stihl- und Viking-Shop. Hier werden Elektro- und Akku-Geräte sowie Zubehör des Herstellers angeboten, der in dieser Stadt schließlich seinen Sitz hat. Stihl-Produkte bietet Dehner in allen Märkten an, jedoch nicht auf einer so großen Shop-in-Shop-Fläche. Für den Gerätehersteller, der sonst streng auf den Vertrieb über den motoristisch kompetenten Fachhandel pocht, lautet die Überlegung: Mit der Akku-Range will man insbesondere auch die Zielgruppe der Frauen ansprechen - und die macht bei Dehner immerhin 70 Prozent der Kunden aus.
Ebenfalls am Beginn des Kundenlaufs ist die 1.000 m² große Heimtierabteilung, in die unter anderem das Thema Hundeernährung mit einem prominent platzierten Barf-Shop integriert ist, in einem Gebäudeteil in Massivbauweise angesiedelt. Dieser Teil des Marktes ist quasi in den Verkaufsraum des Nachbarn, eines Roller-Möbelmarktes, hineingeschoben (bei völliger baulicher Trennung), dessen Obergeschoss sich auf der Dehner-Zooabteilung fortsetzt.
 Dafür, solche etwas komplizierteren Gegebenheiten zu akzeptieren, hatte Dehner seine Gründe. "Wir verdichten im Großraum Stuttgart", erläutert CEO Georg Weber die Wahl des Standorts für den 118. Markt. Dabei waren die Verhandlungen mit dem Vermieter "nicht immer einfach", wie er sagt. Seit 2010 sei man in Gesprächen gewesen. Die…
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