Egger, Dr. Thomas Leissing, Ulrich Bühler, Walter Schiegl (v.l.)
Sehr zufrieden mit der Geschäftsentwicklung: Im Bild v. l.: Dr. Thomas Leissing (Finanzen/Verwaltung/Logistik, Sprecher der Gruppenleitung), Ulrich Bühler (Marketing/Vertrieb) und Walter Schiegl (Produktion/Technik).
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Egger

Gut vorbereitet auf die Ernte

Egger verzeichnete im zurückliegenden Geschäftsjahr ein Wachstum von 5,6 Prozent auf jetzt 2,84 Mrd. Euro Umsatz.
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Wäre da nicht das kleine Problem Argentinien, bei der Geschäftsentwicklung von Egger könnte man von eitel Sonnenschein sprechen. "Der für uns neue argentinische Markt war sehr herausfordernd, da er von einer sehr hohen Inflation und dem Währungsverfall des Argentinischen Pesos und der damit einhergehenden wirtschaftlichen Rezession geprägt war", sagte Ulrich Bühler von der Egger-Gruppenleitung Vertrieb/Marketing bei der Jahrespressekonferenz am Stammsitz in St. Johann in Tirol.
Ansonsten aber läuft bei dem Holzwerkstoffhersteller alles nach Plan. Im Juni wurde das neue Werk im polnischen Biskupiec mit einer Rohspankapazität von 650.000 m³ plus Beschichtungsanlagen in Betrieb genommen. Damit ist es aktuell das größte Egger-Werk. Auch der Bau des Werkes in Lexington in North Carolina in den USA ist im Plan. Dieses soll Ende 2020 in Betrieb genommen werden.
Die Investitionen summierten sich entsprechend im Geschäftsjahr 2018/2019 (1.5. bis 30.4.) auf eine Rekordsumme von 489,1 Mio. Euro. Heuer entfielen darauf 78,1 Mio. Euro auf Erhaltungs- und 411,0 Mio. Euro auf Wachstumsinvestitionen. Jetzt stehe das Ausschöpfen der Ergebnispotenziale der getätigten Investitionen auf dem Plan, sagte Dr. Thomas Leissing, (Finanzen/Verwaltung/Logistik, Sprecher der Gruppenleitung). "Wir sind jetzt bestens vorbereitet für die Ernte", so Leissing.
Bei den Themen für das kommende Jahr steht die Digitalisierung ganz weit oben auf der Liste. Egger hat mit der Furniture eService GmbH ein Unternehmen gegründet, das es Endkunden ermöglichen will, Möbel online individuell zu entwerfen und durch den Tischler vor Ort montieren zu lassen. An der Furniture eService GmbH ist Egger zu 75 Prozent beteiligt, die anderen 25 Prozent hält Roomle, ein im Bereich der digitalen Möbelplanung tätigen Digitalunternehmen aus dem österreichischen Linz.
Weiter im Fokus bleibt das Thema Nachhaltigkeit. Zeitgleich mit dem Jahresfinanzbericht wurde der inzwischen zweite Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht. In den Fokus rücken will Egger zudem das Thema Arbeitssicherheit. Hier setzt der Hersteller auf hohe Sicherheitsstandards für alle Werke weltweit, um Unfallrisiken weiter zu minimieren.
Egger erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2018/2919 einen Umsatz von 2,84 Mrd. Euro. Das…
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