Schränke, Regale und weitere Aufbewahrungslösungen für drinnen und draußen sind eine der Stärken der Marke Keter.
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Schränke, Regale und weitere Aufbewahrungslösungen für drinnen und draußen sind eine der Stärken der Marke Keter.

Keter

Fokus auf zwei Marken

Keter, einer der Großen in der internationalen Kunststoffbranche, will sich mit seiner Marke für Outdoor-Artikel und Aufbewahrung in der DACH-Region stärker profilieren. Den Home-Bereich deckt die Marke Curver ab. 

Der Name Keter ist eine Größe in der Branche: Das 70 Jahre alte Unternehmen mit Hauptsitz in Israel und 24 Produktionsstätten dort sowie in Europa und Nordamerika gilt als einer der größten Kunststoffhersteller für die Garten- und DIY-Branche weltweit. Doch gerade auf dem deutschen, österreichischen und Schweizer Markt ist die Markenbekanntheit noch recht niedrig.

Das wissen natürlich auch Franck Velge, Managing Director Outdoor, und Godwin Pfeiffer, Geschäftsführer Indoor von Keter Germany. „Das nach oben zu bringen ist eine unserer Hauptaufgaben“, sagen beide unisono und werden dabei insbesondere durch Frank-Christian Hornig, Trade Marketing Manager, unterstützt.

Das Team hat dabei nicht nur Keter, sondern auch die vor einigen Jahren übernommene Marke Curver im Blick. Auf diese beiden Marken konzentriert sich die Strategie; andere Marken aus der Unternehmensgruppe wie Kis und Allibert werden weiterhin eine Rolle spielen. Daneben wird der Hersteller auch künftig als Eigenmarkenlieferant tätig sein.

Die Rollen der beiden Hauptmarken sind in der DACH-Region präzise verteilt: Keter steht für Gerätehäuser, Gartenmöbel, Schränke, Regale, Werkzeugkoffer und alle Outdoor-Produkte wie beispielsweise auch Pflanzgefäße, und Curver ist die Marke für alle Indoor- und Home-Produkte, also Aufbewahrungslösungen für Haushalt und Büro. Im Home-Bereich, bei den Schränken und Regalen sowie den Gerätehäusern ist die Gruppe einer der Marktführer. Insgesamt sieht sie in der Region bei allen Kategorien ein gutes Entwicklungspotenzial, auch durch neue und innovative Produkte.

Wichtigster Vertriebskanal vor allem in Deutschland sind die Baumärkte. Mit den Gartencentern arbeite man daran, die richtige Balance von logistischen Anforderungen und Profitabilität zu finden, so die Keter-Manager.

Gerade bei der Großfläche spielt der Anbieter seine Sortimentskompetenz aus, die den gesamten Bereich abdeckt, unterstreicht Godwin Pfeiffer: „Der Handel erwartet von uns, dass wir die richtigen Antworten auf die Kundenbedürfnisse in den richtigen Mengen geben und die Fläche sinnvoll bespielen“, beschreibt er die Leistung, die das Unternehmen bietet.

Unter der Marke Curver bietet die Gruppe Indoor- und Home-Produkte.
Unter der Marke Curver bietet die Gruppe Indoor- und Home-Produkte.

Und nicht zuletzt muss es auch die Omnichannel-Aktivitäten seiner stationären Kunden im Blick haben – gerade nach den Erfahrungen des Corona-Jahres 2020: „E-Commerce wächst seit Jahren, und Covid-19 hat diese Entwicklung noch verstärkt“, sagt Marketingmanager Hornig.

Nun geht es für Keter darum, seine Marken stärker zu profilieren. Das wird nicht zuletzt im Zusammenhang mit dem Image gesehen, das Kunststoff beim Endverbraucher hat.

Dafür setzt Keter auf eine neue Nachhaltigkeitsstrategie – mit sehr konkreten Zielen. Sie sollen bereits in fünf Jahren erreicht sein: ein Anteil von 55 Prozent Recyclingmaterial an der Gesamtproduktion, Verzicht auf die Herstellung von Einwegprodukten, 25 Prozent weniger Treibhausgas-Emissionen, keine Entsorgung von Produktionsabfällen auf Deponien und Produktrücknahme am Ende der Nutzungsdauer. 

Fünf Ziele in fünf Jahren

Nachhaltigkeit rückt bei Keter stärker in den Fokus.

  1. 55 Prozent Anteil Recyclingmaterial an der Gesamtproduktion
  2. Konsequenter Verzicht auf die Herstellung von Verbraucherprodukten aus Kunststoff zum Einmalgebrauch
  3. 25 Prozent weniger produktionsbedingte Treibhausgas-Emissionen
  4. Keine Entsorgung von Produktionsabfällen auf Deponien
  5. Programme zur Produktrücknahme am Ende der Nutzungsdauer für alle Regionen

Die ausführliche Selbstverpflichtung, wie Keter sie veröffentlicht hat, dokumentieren wir HIER.

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