keter

Selbstverpflichtung zur Nachhaltigkeit

Keter, Gerätehaus, Recycling
11.02.2021

Keter setzt gezielt auf Nachhaltigkeit, um gegenüber den Endverbrauchern und dem Handel zu punkten. Dafür hat die Unternehmensgruppe mit ihren 24 Produktionsstätten in Europa, Israel und Nordamerika eine Nachhaltigkeitsstrategie entwickelt. „Wir wollen hin zu einer nachhaltigeren Lebensweise und zur Entwicklung langlebiger Produkte“, bekräftigt Godwin Pfeiffer, Geschäftsführer von Keter Germany, das Bekenntnis zur verantwortungsvollen Herstellung von Kunststoffprodukten.

Konkret hat der Hersteller von Haus- und Gartenprodukten fünf Selbstverpflichtungen für die kommenden fünf Jahren aufgestellt: 1. Ein Anteil von 55 Prozent Recyclingmaterial an der Gesamtproduktion; 2. Verzicht auf die Herstellung von Verbraucherprodukten aus Kunststoff zum Einmalgebrauch, 3. 25 Prozent weniger produktionsbedingte Treibhausgas-Emissionen; 4. Keine Entsorgung von Produktionsabfällen auf Deponien; 5. Programme zur Produktrücknahme am Ende der Nutzungsdauer für alle Regionen.

Um das zu erreichen, will sich Keter auf drei Themen konzentrieren: „Bessere Produkte für bessere Räume“ – hier sind die Kreislaufwirtschaft in Produktdesign und -herstellung angesprochen, um die Lebens- und Nutzungsdauer zu verlängern. „Besser für die Umwelt“ – zu diesem Ziel sollen eine bessere Betriebseffizienz sowie Maßnahmen für mehr Umweltfreundlichkeit beitragen.

In diesem Zusammenhang spielt Recycling eine besondere Rolle. „Keter ist der bei weitem größte Verarbeiter von Recyclingmaterial in unserer Branche“, betont Pfeiffer. Dabei kommt hauptsächlich Post-Consumer-Abfall zum Einsatz. Inzwischen sind durch neue Technologien und Prozesse Produkte auch in anderen Farben als Schwarz und Anthrazit und sogar transparent möglich.

Keter, Aufbewahrungsbox, Recycling
(Quelle: Keter)

Recyclingmaterial wird in allen Produktgruppen eingesetzt. Einige Gartenmöbel, Schränke und Aufbewahrungsboxen zum Beispiel bestehen bereits vollständig daraus. Ab einem Anteil von 80 Prozent kommuniziert Keter das auch.

„Ein besseres Unternehmen“ – so der dritte Punkt – meint den größeren gesellschaftlichen Nutzen durch ethisches Verhalten und Investitionen in die Gemeinschaft. Unter anderem will Keter die Gleichstellung der Geschlechter fördern und den Frauenanteil steigern. Unternehmensweit liegt er in der DACH-Region bei 54 Prozent. Im Management und auf den Führungsetagen sind es 30 Prozent – und da sollen es deutlich mehr werden. „Wir glauben, dass ein Team mit Diversität in Geschlecht, Alter, Nationalität und Persönlichkeit langfristig erfolgreicher ist“, sagt Pfeiffer.

Unter der Marke Keter bietet das Unternehmen ein breites Sortiment vor allem für den Outdoor-Bereich an. Dazu gehören Gerätehäuser und Terrassen-Aufbewahrungsboxen, Gartenmöbel und Pflanzgefäße, aber auch Schränke, Regale und Werkzeugaufbewahrung.

Die zweite Hauptmarke ist Curver. Sie steht mit Produkten wie Aufbewahrungsboxen, Körben, Wäschesammlern, Küchenabfalleimern, Frischhaltedosen und Küchenzubehör für Aufbewahrungslösungen im Haus.

www.keter.com

Mehr Informationen zur Keter Nachhaltigkeitsstrategie: www.keter.com/ge_de/sustainability

 

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