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Tinks

Wenn Bürger zu Händlern werden

Einwohner aus dem nordrhein-westfälischen Wachtberg-Berkum und der Region haben sich zu einer Initiative zusammengeschlossen und Ende März ihren eigenen Garten-, Bau- und Freizeitmarkt eröffnet. Bald schon soll ein weiterer folgen.     
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„Was dem Einzelnen nicht möglich ist, das vermögen viele.“ Ganz im Sinne von Friedrich Wilhelm Raiffeisen hat die Kundeninitiative Mein!Markt ihr Herzens­projekt umgesetzt und einen nachhaltigen Garten-, Bau- und Freizeitmarkt mit dem Namen Tinks im Bonner Süden eröffnet, der genossenschaftlich finanziert wird. Wer mindestens 70 Euro investiert, kann Teilhaber werden und somit in seinem eigenen Geschäft einkaufen, so das Prinzip. Der Name Tinks leitet sich vom englischen Begriff „to tinker“ ab und bedeutet „basteln und tüfteln“.  

Man ist im Markt per Du. Ein wichtiger Baustein, um diese Nähe zu halten, also die Kunden an sich zu binden, ist laut Stefanie Höbbel, Leiterin Marketing und Kommunikation und eine der Initiatorinnen des Projekts, die Beratung. Ganz nach dem Motto „Ich habe ein Problem und ich brauche eine Lösung.“ So erhalten die Besucher des Marktes neben Informationen rund um die angebotenen Produkte auch Tipps und Tricks, wie sie ihren Alltag nachhaltiger gestalten können, bekommen Hilfe bei Heimwerkerprojekten, finden Inspiration für Bastelarbeiten und einfach einmal jemanden zum Plaudern. „Wir wollen auch ein Begegnungsort sein“, unterstreicht sie. Im Markt soll es um den Austausch von Ideen und um Beratung gehen – das will schon der Slogan zeigen: „Hier leben Ideen.“ Kunden sollen inspiriert werden und genau die Produkte finden, die sie für die die Umsetzung ihrer Vorhaben brauchen. Erlebnis, Komfort und Zeitersparnis sollen dabei im Mittelpunkt stehen. Zudem soll die familiäre Atmosphäre auch dazu beitragen, Hemmschwellen zu senken, einen Mitarbeiter um Rat zu fragen.  

Wir wollten unser Einkaufserlebnis zurück
Andreas Mankel

Die Idee für den neuen Markt keimte auf, als im vergangenen Sommer die in der Region beliebten Knauber-Märkte schlossen. Um diese Lücke zu füllen, entwickelten die ehemaligen Freizeitmarkt-Kunden Andreas und Stefanie Mankel, Stefanie Höbbel, Thomas Schreiber und Dominik Grohs gemeinsam mit dem ehemaligen Knauber-Geschäftsführer Prof. Dr. Nektarios Bakakis und Alfred Enns, der dort zuvor im Einkauf gearbeitet hatte, ein Konzept, wie man ein ähnliches Angebot der Alltagsversorgung in der Region erhalten könnte. „Wir wollten unser Einkaufserlebnis zurück“, unterstreicht Andreas Mankel. Sie gründeten Anfang 2020 die Kundeninitiative Mein!Markt und daraus ein Unternehmen nach dem genossenschaftlichen Prinzip, die Mein Markt Handels GmbH & Co. KG. Tinks ist eine Marke dieses Unternehmens. Für den Einkauf hat sich die…

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