Realistische Baupolitik gefordert

Auf der Feier zum 100. Geburtstag des BDB warnt Präsident Schierer vor Wohnungsmangel im Westen und Leerständen im Osten. – Neuer Vorstand und neuer Ehrenvorsitzender

Der Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel (BDB) fordert, die Baupolitik mit Hilfe eines Bau-Businessplanes auf den tatsächlichen Wohnraumbedarf auszurichten. Wie Verbandspräsident Max Schierer bei der gestrigen Feier zum 100-jährigen Bestehen in Leipzig sagte, herrschten in großen Teilen Westdeutschlands vor allem in den Ballungszentren Wohnungsmangel, während in Ostdeutschland 1,4 Mio. Wohnungen leer stünden, 400.000 mehr als noch vor einem Jahr. Außerdem machte sich Schierer, der auch Sprecher der Aktion pro Eigenheim ist, für eine Erhöhung der Eigentumsquote von derzeit rund 40 auf 50 Prozent stark.
In Leipzig wählte der Verband auch ein neues Präsidium. Max Schierer wurde in seinem Amt bestätigt. Vizepräsidenten sind nun Dr. Hennry Stock aus dem Vorstand des Landesverbandes Berlin-Brandenburg und Michael Thurn, Vorstand im Landesverband Mitte. Das langjährige BDB-Vorstandsmitglied Theo Schneider wurde zum Ehrenvorsitzenden gewählt.
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