Wird Eigenheimzulage morgen gekippt?

12.08.2003

"Aktion pro Eigenheim" wirft Bundesregierung Unbelehrbarkeit vor und fordert einen Bau-Businessplan

Eine de facto Abschaffung der Eigenheimzulage befürchtet die "Aktion pro Eigenheim" (APE) auf der morgigen Kabinettssitzung der Bundesregierung. Eindringlich warnt Max Schierer, APE-Sprecher, vor diesem Schritt. „Die Eigenheimzulage fördert wie keine andere Maßnahme die Bildung von Wohneigentum. Das belegt auch die vom Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung in Auftrag gegebene Wirkungsanalyse. Und obwohl wir den Politikern immer wieder erklärt und vorgerechnet haben, dass die Zulage mehr Geld bringt als sie kostet, erweisen sie sich als unbelehrbar“, ereifert sich der Aktionssprecher. Die Regierung müsse endlich ihre ideologische Blockade überwinden. Gleichzeitig fordert Schierer einen langfristig ausgerichteten Bau-Businessplan, der sich am tatsächlichen mittelfristigen Wohnraumbedarf orientiert.
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