„Baumarktfilialisten als Feind“

07.02.2006

Die Hagebau hat 2005 mit leichten Umsatzrückgängen abgeschlossen und ist mit einem kräftigen Plus ins neue Jahr gestartet. Auf ihrer Winterarbeitstagung diskutiert die Kooperation den Wettbewerb zwischen Fachhandel und Baumärkten

Die Hagebau hat das Jahr 2005 in Deutschland mit einem leichten Minus abgeschlossen. Der zentral fakturierte Umsatz ist gegenüber dem Vorjahr um 0,6 Prozent auf 2,993 Mrd. € gesunken. Im Bereich Einzelhandel sind die Umsätze um drei Prozent auf 857 Mio. € zurückgegangen. Etwas besser stellen sich die Verkaufsumsätze der Hagebaumärkte dar, die 1,440 Mrd. € und damit 2,5 Prozent weniger umgesetzt haben, flächenbereinigt 2,4 Prozent weniger. Für das laufende Jahr rechnet die Kooperation mit einem Umsatzanstieg um 2,7 Prozent. Der Januar weist bereits in eine positive Richtung: Die Umsätze liegen sieben Prozent über dem Vergleichswert aus dem Vorjahr.
Diese Zahlen wurden auf der Winterarbeitstagung der Hagebau genannt, zu der knapp 500 Gesellschafter nach Köln gekommen sind. Im Mittelpunkt der Diskussion steht der Wettbewerb des Baustoffhandels mit professionalisierten Baumarktmodellen, wie sei beispielsweise von Hornbach und Bauhaus praktiziert werden. Dabei schlug Aufsichtsratsvorsitzender Rolf J. Wertheimer kämpferische Töne an: „Unsere Fachhandelsunternehmen müssen die Baumarktfilialisten als Feind sehen“, sagte er.
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