Hornbach wirbt mit Toleranz

Printkampagne stellt Herkunft, Religion, sexuelle Orientierung und Alter in den Mittelpunkt

Die Hornbach-Gruppe geht erneut außergewöhnliche Wege in ihrer Werbung. Das Unternehmen setzt sich dieses Mal für das Thema „Toleranz in der Gesellschaft“ ein. Albrecht Hornbach, Vorstandsvorsitzender der Hornbach Holding AG: „Täglich kauft rund eine Viertelmillion Menschen in unseren 120 Baumärkten ein. Wer einmal ein wenig Zeit bei uns verbracht hat, trifft hier alle gesellschaftlichen Schichten und Gruppen – vom Millionär bis zum Hartz 4-Empfänger, vom Türken der ersten Einwandergeneration bis zum Schüler oder Studenten. Von dieser Gesellschaft profitieren wir als Unternehmen, jetzt wollen wir ihr mit unserer Kampagne etwas zurückgeben und mit unseren Mitteln Verantwortung übernehmen.“
Die Kampagne umfasst sechs Motive. Die Anzeigen laufen im Rahmen einer Printkampagne unter anderem in den großen Magazinen Stern, Spiegel, Cicero und in der Bild am Sonntag. Im Mittelpunkt der Motive stehen alte Menschen, Homosexuelle, Menschen anderer Nationalität, Behinderte, Religion und das Aussehen jenseits gängiger Schönheitsnormen. Verantwortlich für die Kampagne ist Jürgen Schröcker, Vorstand Marketing und Personal bei Hornbach. Die Umsetzung lag bei der Werbeagentur Heimat in Berlin, die das Unternehmen seit Jahren betreut.
Um den Einsatz für eine tolerante und lebenswerte Gesellschaft zu unterstützen, ist Hornbach dem Verein „Gesicht zeigen! Aktion weltoffenes Deutschland“ beigetreten. Die Initiative wurde im August 2000 u. a. vom damaligen Regierungssprecher Uwe Carsten Heye gegründet und setzt sich für mehr Toleranz und gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Antisemitismus und jede Form rechter Gewalt ein. „Gesicht zeigen!“ wird von vielen Prominenten und Unternehmen unterstützt, darunter Bundeskanzler a.D. Gerhard Schröder, TV-Moderator Günter Jauch, die Schauspielerin Iris Berben, Franz Beckenbauer sowie Deutsche Telekom, Dresdner Bank, Deutsche Bahn und Vattenfall Europe AG.
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