No-No to Baumarkt

18.06.2007
Die Eurobaustoff meldet stark gestiegene Umsätze für das erste Quartal 2007; Obi-Franchsienehmer als strategisches Wachstumsziel für die eigene Kooperation

Sehr zufrieden zeigten sich auf der diesjährigen Gesellschafterversammlung der Eurobaustoff in Wien am vergangenen Donnerstag und Freitag Geschäftsführung und Aufsichtsrat der Kooperation mit der Umsatzentwicklung im ersten Quartal dieses Jahres. Demnach stieg der zentralfakturierte Umsatz in den ersten drei Monaten 2007 um über 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. In einer programmatischen Rede bezeichnete Ulrich Wolf, Sprecher der Geschäftsführung, die Eurobaustoff als "die Kooperation des Mittelstandes", im Gegensatz zur Hagebau, "die schon lange nicht mehr mittelständisch geprägt" sei. Gleichzeitig verwies er auf die nach seiner Meinung mit über acht Prozent höchste Bonusquote der Branche. Unterdessen ist das Wort "Baumarkt" bei der Eurobaustoff auf die "No-No-Liste" gesetzt worden. Die Kooperation spricht jetzt nur noch von Einzelhandel, weil, so Wolf, "der Begriff Baumarkt negative Assoziationen" wecke. Man setzt auf das "Wachstumspotenzial" Obi-Franchisenehmer. Mehr als 50 Eurobaustoff-Gesellschafter mit über 80 Standorten seien Obi-Franchsienehmer. Hier sei, so Wolf weiter, viel Unmut aufgekommen angesichts der geänderten Unternehmenspolitik in der Obi-Zentrale. Das berge Chancen für Eurobaustoff.
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