Mehr Holz im Garten als gedacht

Das Marktvolumen dieser Warengruppe ist größer als weithin angenommen, heißt es in einer Studie für den Holzabsatzfonds

Das Marktvolumen von Holz im Garten ist bislang vollkommen unterschätzt worden. Das meinen die Dr. Marcus Knauf und Prof. Dr. Udo Mantau, die eine Studie im Auftrag des Holzabsatzfonds zu diesem Thema vorgelegt haben. Darin weisen sie für das Jahr 2005, auf das die Studie sich bezieht, eine Menge von 1,437 Mio. m³ verbrauchtem Schnittholz und ein Marktvolumen von 1,292 Mrd. € aus. Geht man von 19,8 Mio. Gärten in Deutschland aus, gibt jeder Gartenbesitzer rund 65 € im Jahr für 0,0849 m³ Schnittholz aus. Damit müssten die bislang veröffentlichten Zahlen deutlich nach oben revidiert werden, schreiben die Autoren. Da Holz im Garten eher der allgemeinen Verbrauchskonjunktur folge als dem Baumarkt, sei für 2008 mit einer weiteren Steigerung des Absatzes zu rechnen. Auf der Grundlage einer repräsentativen Befragung gibt die Studie Anhaltspunkte dafür, durch welche Marketingaktivitäten der Absatz weiter gefördert werden kann. Vermarktungschancen sieht sie beispielsweise bei der Zielgruppe Frauen sowie im „Gartenmarkt ohne Garten“, also bei den Bewohnern von Mehrfamilienhäusern. Einen ausführlichen Bericht über die Marktstudie mit mehreren Grafiken finden Sie in unserer Rubrik DIYplus/Branchen-Themen (s. u.: Weitere Beiträge zu diesem Thema).
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