Berufung zurückgezogen

26.09.2008
Siga bleibt bei der Eurobaustoff ausgelistet. "Ein deutliches Zeichen", sagt Geschäftsführer Wolf

Das schweizerische Familienunternehmen Siga aus Ruswil hat auf Anregung des Hanseatischen Oberlandesgerichts Hamburg im Rechtsstreit gegen die Eurobaustoff seine Berufung gegen das Urteil des Landgerichtes Hamburg vom 14. März 2008 zurückgenommen. Siga hatte der Kooperation einen Boykottaufruf zu ihren Lasten vorgeworfen. Diesem Vorwurf wollte das Gericht nicht folgen und legte der Klägerin nahe, die Berufung zurückzuziehen. Hintergrund des Rechtsstreites war die Veränderung der Siga-Vertriebs- und Konditionspolitik (Belieferung von Baumärkten und Gerüchte um den Einstieg ins Direktmarketing), welche die Gesellschafter der Eurobaustoff nicht mitgehen wollten. Diese hatten sich entschlossen, den Hersteller von Klebebändern bei der Zentrale auszulisten. "Selten waren sich unsere Gesellschafter so einig wie in diesem Fall", sagt Ulrich Wolf, Vorsitzender der Eurobaustoff-Geschäftsführung, "ein deutliches und unmissverständliches Zeichen im Markt zu setzen."
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