Weniger Produzenten

Die Zahl der Zierpflanzenbetriebe in Deutschland ist seit 2004 um zehn Prozent gesunken. Dagegen hat die Anbaufläche nur um sechs Prozent abgenommen.

Im Zierpflanzenanbau in Deutschland sind die Zahl der Produzenten und die Grundflächen rückläufig. Im vergangenen Jahr haben knapp 8.600 Betriebe auf einer Grundfläche von 7.200 ha Blumen und Zierpflanzen angebaut. Im Vergleich zur letzten Zierpflanzenerhebung des Statistischen Bundesamtes im Jahr 2004 sind das zehn Prozent weniger Produzenten und eine um sechs Prozent kleinere Gesamtfläche. Davon entfiel fast ein Drittel auf Unterglasanlagen, die wiederum zur Hälfte beheizt wurden.
Nahezu 6.200 Betriebe erzeugten insgesamt gut 1.500 Mio. Beet- und Balkonpflanzen sowie Stauden. Die wichtigsten Pflanzen waren Violen (300 Mio. Stück) und Pelargonien (fast 200 Mio.). 3.400 Betriebe produzierten fast 270 Mio. Zimmerpflanzen. Den größten Anteil hatten Weihnachtssterne (70 Mio. Stück) und Chrysanthemen (fast 40 Mio. Stück). Schnittblumen wurden von 5.000 Betrieben angebaut. Die bewirtschaftete Fläche ist gegenüber 2004 um 17 Prozent auf 3.400 ha gestiegen. Dabei hat das Freiland mit 88 Prozent den wichtigsten Anteil. Im Unterglasanbau nahmen Rosen mit gut 140 ha die größte Fläche ein. Auf dem Freiland hatten sie dagegen mit gut 300 ha Anbaufläche im Vergleich zu anderen Zierpflanzen eine geringe Bedeutung.
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