„Krisenresistenz des Konzerns erhöhen“

Praktiker führt bei einem Drittel seiner Standorte Kurzarbeit ein, beschließt einen Einstellungsstopp und friert die außertariflichen Gehälter ein. – Der Jahresüberschuss ist 2008 stark zurückgegangen

Nach der Ankündigung in der vergangenen Woche hat Praktiker in dieser Woche an 86 von 260 Standorten Kurzarbeit eingeführt. Das ist nach Darstellung des Unternehmens eine von mehreren Maßnahmen, um die „Krisenresistenz des Konzern zu erhöhen“, wie es heißt. So wurde außerdem für unbefristete Dauer ein Einstellungsstopp beschlossen, und die außertariflichen Mitarbeiter erhalten 2009 keine Erhöhung der festen Gehaltsbestandteile.
Im Geschäftsjahr 2008 hat der Konzern nach noch vorläufigen Zahlen das EBITA (Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) um 11,3 Prozent auf 129,1 Mio. € gesteigert. Das Vorsteuerergebnis ist dagegen um 14,6 Prozent auf 79,8 Mio. € gesunken. Grund sind nach Angaben des Unternehmens unter anderem die starken Abwertungen der osteuropäischen Währungen. Außerdem würden wegen der Finanzkrise zukünftig erwartete Gewinne mit einem höheren Risikoabschlag bewertet. Den vorläufigen Zahlen zufolge ist der Jahresüberschuss dagegen um 70 Prozent auf 7,1 Mio. € zurückgegangen.
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