Razzia in den Messehallen

Beschlagnahmungen, Strafverfahren, Geldstrafen: Auf der Fastener Fair in Stuttgart ist der Zoll gegen Produktpiraten aus Fernost und Europa vorgegangen, die Fischer-Dübel gefälscht haben

Auf der Fastener Fair in Stuttgart hat der Zoll bei acht Ausstellern Waren und Kataloge wegen Verstöße gegen Marken- und Patentrechte beschlagnahmt. Die betroffenen Unternehmen stammen aus Taiwan, China und Indien. Konkret ging es um Plagiate von Produkten des deutschen Herstellers Fischer. Gegen das verantwortliche Standpersonal wurden Strafverfahren eingeleitet. Die Beschuldigten mussten insgesamt 36.000 € für zu bezahlende Strafen oder Auflagen noch vor Ort hinterlegen. Darüber hinaus haben sie strafbewehrte Unterlassungserklärungen unterschrieben. Die von dem Befestigungspezialisten beauftragten Patentanwälte haben außerdem polnische und spanische Aussteller mit gefälschten Dübeln identifiziert. Dem Unternehmen entstehen durch Nachahmerprodukte und Plagiate patentierter Dübel jedes Jahr Schäden in Höhe von mehreren 100.000 €, sagte dazu Jörg Klaus Fischer, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung und Vorsitzender der Geschäftsführung des Bereichs Befestigungssysteme.
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