Gutes Inlandsgeschäft bringt leichtes Plus

21.03.2013
Hornbach schließt das Geschäftsjahr 2012/2013 mit einem Wachstum von 0,6 Prozent ab. Auf gleicher Fläche haben die Auslandsstandorte jedoch weniger umgesetzt

Hornbach hat seine Nettoumsätze im Baumarktgeschäft im Geschäftsjahr 2012/2013 (Ende: 28. Februar 2013) um 0,6 Prozent auf 3,020 Mrd. € erhöht. Damit rückt Hornbach in dem vom Dähne Verlag ermittelten Umsatzranking der deutschen Baumarktbetreiber um einen Platz auf Rang drei vor, den sich die Pfälzer nun mit dem Praktiker-Konzern teilen. Das Wachstum geht vor allem auf die inländischen Filialen zurück, die 1,741 Mrd. € und damit 0,7 Prozent mehr umgesetzt haben. Flächenbereinigt blieben sie exakt (0,0 Prozent) auf Vorjahresniveau. Der Marktanteil stieg damit von 9,2 auf 9,3 Prozent. Die Umsätze im Ausland haben sich zwar um 0,6 Prozent auf 1,279 Mrd. € erhöht, sind flächen- und währungsbereinigt jedoch um 3,2 Prozent gesunken. Daraus ergibt sich insgesamt ein flächenbereinigtes Minus von 1,4 Prozent. Der Auslandsanteil blieb unverändert bei 42,4 Prozent. Einschließlich der Hornbach Baustoff Union, die ihre Umsätze um 2,9 Prozent auf 207 Mio. € gesteigert hat, hat die Hornbach-Gruppe insgesamt 3,229 Mrd. € und damit 0,8 Prozent mehr umgesetzt als im vorhergehenden Geschäftsjahr. Als wesentlichen Grund für die erwartete Umsatzabschwächung gibt das Unternehmen die wegen der Schuldenkrise in weiten Teilen Europas lahmende Konjunktur an. Dagegen waren Konjunktur und Konsumstimmung in Deutschland vergleichsweise robust, heißt es in der Einschätzung des Konzerns. „Vor diesem Hintergrund sind wir mit unserer Geschäftsentwicklung 2012/2013 zufrieden. Das gilt umso mehr, als wir uns mit einem sehr starken Vorjahr messen“, kommentierte Albrecht Hornbach, der Vorstandsvorsitzende der Holding, die vorläufigen Zahlen.
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