„Symbiose von Torfgewinnung und Renaturierung"

Die Torfindustrie reagiert mit Unverständnis auf die Pläne der niedersächsischen Landesregierung zur Änderung des Landesraumordnungsprogramms

Die niedersächsische Torfindustrie reagiert mit Unverständnis auf die Pläne der Landesregierung, die Vorranggebiete für die Torfgewinnung aus dem Landesraumordnungsprogramm zu streichen. Diese Erklärung gibt der Industrieverband Garten (IVG) ab. „Gründe des Klima- und Naturschutzes sprechen angesichts der seit mehr als 30 Jahren gelebten Symbiose zwischen Torfgewinnung und Renaturierung nicht für das rein politisch motivierte Ende des Industriezweigs“, heißt es darin. Für die Torfgewinnung werden den Angaben zufolge keinerlei intakte Moorflächen entwässert oder zerstört. Die Branche nutzt degenerierte Flächen, die für eine landwirtschaftliche Nutzung vor Jahrhunderten entwässert wurden und über keinerlei typische Moorfauna mehr verfügen.
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