Die Konzentration im Möbelhandel nimmt zu

Die zehn größten Einrichter streichen inzwischen 45 Prozent Marktanteil ein

Im vergangenen Jahr stieg der Umsatz der 30 größten Möbelhandelsunternehmen Deutschlands 2012 um 1,7 Prozent (Vorjahr: +2,7 Prozent) auf 18,1 Mrd. €. Gleichzeitig nahm der Konzentrationsprozess weiter Fahrt auf, so die aktuelle Analyse des Hamburger Fachmagazins „möbel kultur". Allein die Top 10 erzielten 2012 14,2 Mrd. € und schafften es damit in zehn Jahren, ihren Marktanteil auf nunmehr 45,3 Prozent anwachsen zu lassen. Auf Rang 1 liegt unangefochten Ikea (3,88 Mrd. €). Auch Höffner (geschätzt 2 Mrd. €) und die deutsche Division der österreichischen XXXLutz-Gruppe (geschätzt 1,6 Mrd. €) konnten ihre Spitzenpositionen halten. Auf den folgenden Plätzen gab es jedoch einige Verschiebungen. Die Tessner-Gruppe (mit Roller, Tejo und Meda Küchen) rückte weiter vor auf Rang 4 (geschätzt 1,27 Mrd. €), Möbel Martin kletterte auf 10 (390 Mio. €) und Möbel Mahler auf Position 20 (180 Mio. €).
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