Laminat

Türkei setzt Anti-Dumpingverfahren in Gang

03.01.2014

Wie der Verband der Europäischen Laminatfußbodenhersteller e.V., (EPLF) aus Bielefeld meldet, hat das Generaldirektorat für Importe des Ministeriums für Wirtschaft der Türkei durch Veröffentlichung in der „Official Gazette“ am 18. Dezember 2013 ein Anti-Dumping-Untersuchungsverfahren in Gang gesetzt. Dieses Verfahren richte sich gegen Laminatfußböden mit Herkunft aus Deutschland, so der EPLF. Alle deutschen Hersteller seien aufgefordert, bis zum 24. Januar 2014 der türkischen Behörde auf der Basis eines äußerst umfangreichen Fragebogens detaillierte, teilweise sehr betriebsinterne Angaben mit Beweismaterial vorzulegen. Der EPLF hat sich im Namen seiner deutschen Mitglieder an das türkische Wirtschaftsministerium gewandt, um angesichts der in Deutschland üblichen Arbeitspause zwischen Weihnachten und Heilige Drei Könige eine Fristverlängerung zu erreichen. Gleichzeitig wurden auch der EU-Handelskommissar Karel De Gucht sowie das Bundeswirtschaftsministerium informiert. EPLF-Geschäftsführer Peter H. Meyer: „Auch wenn die Türkei noch nicht zur EU gehört – wir möchten im Interesse des ungehinderten Warenverkehrs innerhalb Europas alles rechtlich Zulässige tun, um das Entstehen nicht angemessener, neuer Handelsbarrieren zu verhindern. Gleichzeitig müssen wir aber auch die Interessen unserer türkischen Mitglieder und die wachsende Bedeutung der Türkei als Absatzmarkt im Auge behalten und hoffen, dass keinerlei objektive Dumping-Tatbestände auftauchen werden.“
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