Gesetzesnovelle in Österreich

Bellaflora fordert Verbot chemisch-synthetischer Pestizide

Isabella Hollerer
"Wir sind noch nicht am Ziel": Isabella Hollerer, Nachhaltigkeitsbeauftragte von Bellaflora, auf der jüngsten Pressekonferenz des Gartencenterbetreibers.
20.02.2014

Die österreichische Gartencenterkette Bellaflora verkauft mehr Pflanzenschutz- und Pflanzenstärkungsmittel, seit sie vor einem Jahr alle chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmittel ausgelistet und durch naturnahe, biologische Produkte, wie das Unternehmen formuliert, ersetzt hat. In der seit dem 1. Januar 2014 gültigen Novelle der Pflanzenschutzverordnung in Österreich sieht sich Bellaflora in seiner Haltung bestätigt. Seit Jahresbeginn ist Selbstbedienung in dieser Warengruppe generell verboten, der Lebensmitteleinzelhandel darf überhaupt keine Pflanzenschutzmittel mehr verkaufen. Allerdings macht der Gesetzgeber keinen Unterschied zwischen biologischen und chemisch-synthetischen Stoffen.
Die Novelle sei "wichtig, aber wir sind noch nicht am Ziel", erklärt die Nachhaltigkeitsbeauftragte von Bellaflora, Isabella Hollerer. Jetzt müsse "der nächste Schritt ein generelles Verbot chemisch-synthetischer Pestizide im privaten Bereich sein".
Alois Wichtl
Bellaflora-Geschäftsführer Alois Wichtl.
Bellaflora-Beratungsinsel
An allen 26 Standorten hat Bellaflora Beratungsinseln zum Thema Pflanzenschutz eingerichtet.
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