Osram

Massiver Stellenabbau

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Stellenabbau bei Osram
30.07.2014

Osram will in den kommenden drei Geschäftsjahren weltweit rund 7.800 Stellen, davon 1.700 im Inland, abbauen. In Deutschland sollen den Planungen zufolge insbesondere der Standort München sowie Fertigungsstandorte der Allgemeinbeleuchtung in Augsburg, Berlin und Eichstätt betroffen sein. Insgesamt sollen die Maßnahmen bis zum Ende des Geschäftsjahrs 2017 zu einer dauerhaften Kostensenkung von rund 260 Mio. € führen.
Gleichzeitig meldet das Unternehmen, dass im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2014 die hohen Rückgänge seines traditionellen Geschäfts in der Allgemeinbeleuchtung durch beträchtliche Zuwächse mit LED-basierten Produkten (SSL) auf vergleichbarer Basis nahezu kompensiert werden konnten. Das Geschäft mit LED-basierten Produkten verzeichnete im dritten Quartal einen vergleichbaren Umsatzanstieg von 21 Prozent und hatte einen Anteil von 38 Prozent an den Gesamterlösen des Konzerns. Der Umsatz sank auf dieser Basis, also bereinigt um Portfolio- und Währungseffekte, gegenüber dem Vorjahreszeitraum geringfügig um ein Prozent und erreichte rund 1,2 Mrd. €. "Während sich das Ergebnis weiter erfreulich entwickelt, sorgt die steigende Marktakzeptanz der LED-Technologie, wie angekündigt, für einen deutlich schnelleren Rückgang des traditionellen Geschäfts", sagte Wolfgang Dehen, Vorsitzender des Vorstands der Osram Licht AG.
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