IPM

Grüne Messe erhält neuen Auftritt und sponsort Marktforschung

Die IPM erhält zu ihrer nächsten Ausgabe Ende Januar 2015 einen neuen Auftritt.
Die IPM erhält zu ihrer nächsten Ausgabe Ende Januar 2015 einen neuen Auftritt.
22.10.2014

Die IPM erhält zu ihrer nächsten Ausgabe Ende Januar 2015 einen neuen Auftritt. Erstmals wird es einen Slogan geben. "Ideen säen, Erfolge ernten" ergänzt den weiterhin verwendeten Claim "Die Weltleitmesse des Gartenbaus". Das neue Key Visual weist auf die Themenbereiche Pflanzen, Ausstattung, Technik und Floristik hin. Es wurde auf einer Vorab-Pressekonferenz gestern in Essen vorgestellt. Messegeschäftsführer Oliver P. Kuhrt betonte dabei die hohe Internationalität der Veranstaltung. Bei stabil hohen Ausstellerzahlen von mehr als 1.500 Unternehmen, die aus rund 45 Ländern kommen, werden wieder Besucher aus mehr als 100 Ländern erwartet. "Keine andere Messe bietet die gesamte Vielfalt der Pflanze", sagte er. "Und keine andere Messe bietet einen so umfassenden internationalen Marktüberblick wie die IPM." In diesem Zusammenhang erwähnte Kuhrt auch die wieder auf 18 gestiegene Zahl der Länderbeteiligungen, darunter erstmals Gemeinschaftsstände aus Griechenland und Indien. Als ein wichtiges Thema erachten die Veranstalter der IPM die Inwertsetzung des Produkts Pflanze. Deshalb wird die Messe Essen eine groß angelegte Marktforschung als Sponsor unterstützen, die der Zentralverband Gartenbau (ZVG) in Auftrag gibt. "Wir brauchen die Sicht der Verbraucher", begründete ZVG-Präsident Jürgen Mertz dieses Vorgehen. Die Ergebnisse, die auf der IPM 2015 vorgestellt werden, sollen der Branche helfen, Maßnahmen gegen den von Mertz beklagten massiven "Werteverfall unserer Produkte" anzugehen und mehr "Sensibilität für unsere Produkte beim Verbraucher" aufzubauen. Insgesamt hatte der deutsche Gartenbau einen guten Start ins Jahr 2014, berichtete Mertz weiter. Im April und Juni fiel die Branche jedoch weder zurück. Aktuell bewegen sich die Umsätze "deutlich über 2013 - aber das ist ja auch keine Kunst", stellte Mertz die Situation der Branche dar.
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