Baumax/Obi/Lagerhaus

Deal für rund 200 Mio. €/Möglicher Schuldenschnitt der Banken

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Baumax steht jetzt auf der Einkaufsliste von Obi und Lagerhaus.
03.09.2015

Nach Informationen österreichischer Medien verhandeln Gewerkschaften seit gestern Nachmittag über einen Sozialplan für die Baumax-Mitarbeiter. Einen Konzernbetriebsrat gibt es bei Baumax nicht, nur an drei Standorten gibt es lokale Betriebsräte.

Saalfelden geht an Lagerhaus


Obi übernimmt nach übereinstimmenden Meldungen 49 der bisher 65 österreichischen Baumax-Standorte. Die verbleibenden 16 Standorte gelten als gefährdet. Der 5.500 m² große Standort in Saalfelden (Bundesland Salzburg) wird vom Lagerhaus übernommen, In unmittelbarer Nähe der Baumax-Märkte in Spittal a. d. D. und Eisenstadt befinden sich Obi-Baumärkte.
Die österreichische Presse spekuliert auch darüber, ob die drei einheimischen Banken einen Teil ihrer Kredite abschreiben werden. Nach dem Verkauf der Kunstsammlung der Familie Essl für rund 117 Mio. € soll der Verkauf an den Standortentwickler Supernova rund 200 Mio. € gebracht haben. Damit besteht noch eine große Lücke zu den gesamten Baumax-Verbindlichkeiten in Höhe von annähernd einer Mrd. €.
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