Sammlung bleibt erhalten

Baumax-Gründer Essl schließt sein Museum

Karlheinz Essl hat die Schließung seines Museums bekanntgegeben. Seine Kunstsammlung bleibt jedoch erhalten.
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Karlheinz Essl hat die Schließung seines Museums bekanntgegeben. Seine Kunstsammlung bleibt jedoch erhalten.
11.04.2016

Das Essl-Museum schließt den Ausstellungsbetrieb zum 1. Juli 2016. Die Familie Essl, der die inzwischen vom Markt verschwundenen Baumarktkette Baumax gehörte, hat den Bau des Museums und die laufenden Kosten für Betrieb und Ausstellungen 17 Jahre lang aus eigenen Mitteln finanziert, heißt es in einer Mitteilung. Dies sei nun nicht mehr möglich. Die Kunstsammlung selbst bleibt erhalten.
Baumax-Gründer Prof. Karlheinz Essl hat dazu ein Statement veröffentlicht: "Zum weiteren Betrieb des Essl-Museums wären zusätzliche Finanzierungsquellen oder Unterstützung von Seiten der öffentlichen Hand notwendig gewesen. Das Land Niederösterreich hatte sich bereiterklärt, einen wesentlichen Beitrag zu leisten, wenn der Bund Mittel im selben Ausmaß zur Verfügung gestellt hätte. Leider hat es von Seiten des Bundes keine positive Zusage gegeben." Und weiter: "Das Essl-Museum wird weiterhin als Depot für die Sammlung Essl genützt, was seit 1999 eine wichtige Aufgabe des Hauses ist. Die Sammlung wird wie bisher gut betreut. Archiv, Restaurierung und Technik bleiben erhalten. Der internationale Leihverkehr bleibt aufrecht."
Das Essl-Museum wurde 1999 in Klosterneuburg gebaut.
Das Essl-Museum wurde 1999 in Klosterneuburg gebaut.
Bis zum 30. Juni 2016 bleibt das Essl-Museum für das Publikum geöffnet.
Bis zum 30. Juni 2016 bleibt das Essl-Museum für das Publikum geöffnet.
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