IVG zur Saisonmitte

Trotz schlechten Wetters bleibt die Gartenbranche optimistisch

In fast allen Fachabteilungen des IVG wird die Saison bisher mehrheitlich als gut bewertet.
In fast allen Fachabteilungen des IVG wird die Saison bisher mehrheitlich als gut bewertet.
29.07.2016

Nach dem Ende des ersten Halbjahrs herrscht in der Gartenbranche eine allgemein optimistische Stimmung. Zu diesem Ergebnis kommt der Industrieverband Garten (IVG) in seiner aktuellen Mitgliederbefragung. Rund 66 Prozent der Verbandsmitglieder beurteilten die wirtschaftliche Lage im grünen Markt mit "gut". Wichtigster Einflussfaktor der ersten sechs Monate war eindeutig das Wetter - starke Regenfälle und Überschwemmungen sorgten dafür, dass trotz der optimistischen Grundstimmung nicht alle Erwartungen erfüllt wurden und die Saison lediglich mittelmäßig verlaufen ist: Insgesamt bewerteten sie rund 80 Prozent mit "gut" oder "befriedigend".
Dennoch sind die Erwartungen an das Gesamtergebnis des laufenden Jahres durchaus hoch: Etwa 44 Prozent der Unternehmen gehen von einem Saisonabschluss über Vorjahr aus, rund 32 Prozent erwarten ein Ergebnis auf Vorjahresniveau.
Besonders zufrieden sind die Unternehmen in den Fachabteilungen Garten- und Rasenpflegegeräte sowie Garten Lifestyle. In diesen Segmenten gehen 60 beziehungsweise 50 Prozent der Firmen davon aus, dass sie die Saison 2016 über dem Niveau des Vorjahres beenden werden.

Brexit hat wenig Auswirkungen


Auf die Frage, wie sich der Brexit auf unsere Branche auswirken wird, antworteten 47 Prozent der Mitglieder mit "gar nicht" und 40 Prozent mit "nicht absehbar". Nur rund 13 Prozent rechnen mit negativen Auswirkungen für den Gartenmarkt.

Trends und ihre Einflüsse auf den Gartenmarkt


Der Gartenmarkt ist derzeit geprägt von Begriffen wie Outdoor Living, Smart Gardening oder Neo-Ökologie. Die IVG-Mitglieder messen diesen Trends eine unterschiedlich starke Bedeutung zu. So bewerten etwa 80 Prozent der Mitglieder das Thema Outdoor Living als "sehr wichtig" und "wichtig", bei Smart Gardening sind es etwa 59 Prozent und bei Neo-Ökologie lediglich knapp 40 Prozent
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