Die wichtigsten Branchen für den Onlinehandel sind hierzulande nach wie vor Bekleidung und Accessoires (14,53 Prozent) sowie Nahrungs-, Genussmittel und Getränke (14,06 Prozent). Beide haben sich im Laufe des Jahres immer deutlicher von den Bereichen Bau- und Heimwerkerbedarf, Möbel und Sport- bzw. Freizeitartikel abgesetzt.
Auffällig ist, dass im Vergleich zu 2015 immer mehr Händler auch an Geschäftskunden verkaufen. Mehr als die Hälfte der Shops (53 Prozent) ist heute sowohl im klassischen B2C- als auch im B2B-Bereich tätig. 50 Prozent der Händler bieten auch Produkte aus eigener Herstellung an. Knapp 40 Prozent der Online-Händler betreiben zusätzlich noch ein Ladengeschäft.
Ein weiterer Trend, der sich in der Umfrage abzeichnet, ist die Entwicklung hin zu immer kleineren spezialisierten Shops. Zwar ist die Anzahl der angebotenen Artikel in den Shops zurückgegangen (60 Prozent der Shops bieten ein Sortiment mit weniger als 1.000 Artikeln), gleichzeitig ist aber der Warenkorbwert der getätigten Bestellungen deutlich gestiegen. Im Jahr 2016 konnte ein deutscher Shopbetreiber durchschnittlich zwischen 80 und 100 € Umsatz pro Bestellung verbuchen. Letztes Jahr lag dieser Wert noch bei rund 70 €.







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