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Die Lagerhäuser legten 2016 in Österreich um vier Prozent zu

Stefan Mayerhofer (l.), RWA-Vorstandsmitglied, und Thomas Marx, AFS-Geschäftsführer, beim gestrigen Pressegespräch in Wien.Bildunterschrift anzeigen
Stefan Mayerhofer (l.), RWA-Vorstandsmitglied, und Thomas Marx, AFS-Geschäftsführer, beim gestrigen Pressegespräch in Wien.

Die RWA Raiffeisen Ware Austria AG klärte gestern, den 8. März 2017, im Rahmen eines Pressegesprächs aus Sicht der Lagerhäuser darüber auf, wie die österreichischen Heimwerker "ticken". Demnach haben die Österreicher klare Vorstellungen, was sie in Zukunft von einem modernen Bau- und Gartenzentrum erwarten und wie das Angebot aussehen muss. Die Wünsche der Kunden gingen, so die RWA-Verantwortlichen, klar in Richtung von "Do it for me"-Servicepaketen, emotionalen Erlebniswelten und einer engen Verknüpfung der Vorteile der Offline-Welt mit den Annehmlichkeiten des digitalen Einkaufs.
Die österreichischen Bau- und Gartenmärkte sowie Baustoffzentren bewegten sich 2016 in einem herausfordernden Umfeld. Trotz konjunktureller Impulse stagnieren die Ausgaben der Österreicher in den hier zum Verkauf stehenden Produktgruppen ebenso wie der private Hausbau und Renovierungsarbeiten. Die Lagerhaus-Bau- und Gartenmärkte konnten sich nach Unternehmensangaben 2016 dennoch positiv entwickeln, beim Umsatz um vier Prozent (Schätzung) zulegen und ihren Marktanteil auf fast 25 Prozent steigern. Damit belegen sie im österreichischen Ranking - nach dem Ausscheiden von Baumax - den zweiten Platz.
Die Lagerhäuser wollen in Zukunft u. a. auf eine Multichannel-Strategie setzen. Ab 2018 will man mit einem eigenen Online-Shop österreichweit vertreten sein. Man rechnet damit, dass bis zum Jahr 2030 rund 30 Prozent aller Baumarkt- und Gartenumsätze online generiert werden.
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