Plus 6,6 Prozent

Stihl schafft zum 90. Jubiläum einen Rekordumsatz

Einen Umsatzrekord konnte der Vorstandsvorsitzende Dr. Bertram Kandziora bei der Bilanz-Pressekonferenz von Stihl verkünden.Bildunterschrift anzeigen
Einen Umsatzrekord konnte der Vorstandsvorsitzende Dr. Bertram Kandziora bei der Bilanz-Pressekonferenz von Stihl verkünden.
26.04.2017

Der Umsatz der Stihl-Unternehmensgruppe ist 2016 gegenüber dem Vorjahr um 6,6 Prozent auf 3,46 Mrd. € gestiegen. "Ein Umsatzrekord im Jahr unseres 90. Firmenjubiläums", kommentierte der Vorstandsvorsitzende Dr. Bertram Kandziora bei der Bilanz-Pressekonferenz des Unternehmens die Zahlen.
Das Umsatzwachstum wurde 2016 durch ein deutliches Absatzplus getrieben. Wichtigster Wachstumsmotor war erneut der nordamerikanische Markt. Auch in Westeuropa stieg die Nachfrage kräftig, was unter anderem auf die Markteinführung des Akku-Systems Compact zurückgeht. Der Markt in Russland hat sich leicht erholt. Im deutschen Markt hat Stihl ebenfalls deutliche Umsatzsteigerungen erzielt.
Diese Entwicklung hat sich auch im ersten Quartal 2017 fortgesetzt. Für die Saison 2019 rechnet der Vorstandsvorsitzende mit einem zusätzlichen Wachstumsschub, da die Unternehmensgruppe dann auch das gesamte Produktsortiment des Gartengeräteherstellers Viking unter der Marke Stihl anbietet.
Im vergangenen Geschäftsjahr stieg der Umsatz des deutschen Stammhauses, das heißt der Andreas Stihl AG & Co. KG, um 2,4 Prozent auf erstmals eine Mrd. €. Die Exportquote liegt mit 88,9 Prozent auf Vorjahresniveau. Die größten Umsatzzuwächse sind in der EU und in Nordamerika zu verzeichnen.
Derzeit laufen unter dem Slogan "Smart Connected" Entwicklungsprojekte zur Vernetzung von Produkten. Bereits heute besteht die Möglichkeit, den Robotermäher Viking iMow über eine App zu steuern. Die neuen Projekte gehen weit darüber hinaus, in Richtung "Smart Garden". Anwendern von Stihl-Geräten werden beispielsweise Informationen über Nutzungsdauer, Verbrauch oder optimale Anwendung in Echtzeit direkt auf das Smartphone geliefert. Auch eine zentrale Erfassung von Geopositionen einzelner Geräte ist möglich. Auch beim Service im Fachhandel sollen die Chancen der Digitalisierung vermehrt genutzt werden.
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