EHI

Der Handel investiert weiter in Energieeffizienz

Der Handel nimmt weiterhin viel Geld in die Hand, um die Energieeffizienz der Verkaufsstellen zu erhöhen, so das EHI.
Der Handel nimmt weiterhin viel Geld in die Hand, um die Energieeffizienz der Verkaufsstellen zu erhöhen, so das EHI.
29.11.2017

Die Investitionen der Händler in Energieeffizienzmaßnahmen sind weiterhin auf einem hohen Level, so die aktuelle EHI-Studie "Energiemanagement im Einzelhandel 2017". Vor allem die umsatzstarken Filialisten haben dafür in den letzten fünf Jahren viel Geld in die Hand genommen. Bemerkbar macht sich das im konstant sinkenden Energieverbrauch, der aktuell bei 405 kWh/m² Verkaufsfläche pro Jahr im Bereich Food und bei 157 kWh/m² im Bereich Nonfood liegt. Allerdings wurden bei der Erhebung Baumärkte nicht berücksichtigt.
Die durchschnittlichen Energiekosten liegen pro Jahr und Quadratmeter Verkaufsfläche im Food-Handel aktuell bei 55,24 Euro und 28,95 Euro im Nonfood-Handel. Sie machen damit einen Anteil von 1,6 Prozent (Food) bzw. von 1,3 Prozent (Nonfood) am Nettoumsatz aus.
80 Prozent (Food) bzw. 66 Prozent (Nonfood) des Energieverbrauchs geht auf Strom zurück, der Rest auf Wärme. Ein Großteil des Verbrauchs ist auf die Kältetechnik und Beleuchtung (Food) bzw. Beleuchtung und Gebäudetechnik (Nonfood) zurückzuführen. Dementsprechend werden in diesen Bereichen auch die meisten Energieeffizienzmaßnahmen getroffen. 
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