Green Guard

Dümmen Orange reduziert den Einsatz von Chemie

Thomas Bousart (r.), Geschäftsführer von Dümmen Orange, und Ard van der Maarel, Sales International von Koppert, stellten die neue Kooperation für Green Guard auf einer Pressekonferenz vor.
Thomas Bousart (r.), Geschäftsführer von Dümmen Orange, und Ard van der Maarel, Sales International von Koppert, stellten die neue Kooperation für Green Guard auf einer Pressekonferenz vor.
01.02.2018

Dümmen Orange, niederländischer Züchter und Produzent von Pflanzen und Blumen, und Koppert Biological Systems führen ein neues Pflanzenschutzkonzept, ein so genanntes Integrated Pest Management/IPM, unter der Bezeichnung Green Guard ein. Danach soll mit nur minimalem Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln Stecklingsmaterial produziert werden.
Ab 2018 will das Unternehmen alle Topf-Chrysanthemen nach dem Green-Guard-Protokoll produzieren und dann weitere Produkte folgen lassen. Nach den Worten von Geschäftsführer Thomas Bousart ist es das Ziel, weltweit an allen Standorten nach Green Guard zu produzieren. "Wir wollen ein nachhaltigeres Unternehmen werden", sagte er auf einer Pressekonferenz. Die Einführung einer nachhaltigere Produktion erfolgt insbesondere auch mit Blick auf den Einzelhandel, denn, so Bousart: "Konsumenten wollen die vielen chemischen Mittel nicht."
2015 hat Dümmen damit begonnen, den integrierten Pflanzenschutz in einem Gewächshaus mit Topf-Chrysanthemen in seinem Produktionsbetrieb in Uganda umzusetzen. Gemeinsam mit Koppert erhielt Dümmen Orange von den Behörden in Uganda eine Genehmigung für den Import von natürlichen Feinden zu Versuchszwecken. Koppert Biological Systems ist ein weltweit tätiger Anbieter von biologischen Lösungen.
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