Kesko zieht sich zurück

12 von 14 K-rauta-Märkten in Russland an Leroy Merlin verkauft

Die derzeit noch 14 russischen K-rauta-Märkte stellen in den nächsten Monaten ihren Betrieb ein.Bildunterschrift anzeigen
Die derzeit noch 14 russischen K-rauta-Märkte stellen in den nächsten Monaten ihren Betrieb ein.
19.02.2018

Kesko verkauft seine russischen Baumärkte an Leroy Merlin. Nachdem der finnische Konzern in der vergangenen Woche über Verkaufsverhandlungen berichtet hatte, meldet er nun Vollzug. Er schließt im Frühjahr zwölf seiner 14 K-rauta-Märkte in Moskau und St. Petersburg und gibt sie bis zur Jahresmitte für 12 Mrd. RUB (rund 169 Mio. Euro) an den russischen Marktführer ab. Zwei Standorte im Großraum Moskau werden ganz geschlossen. Insgesamt sind 1.800 Mitarbeiter betroffen. Den Nettoumsatz der Märkte gibt Kesko für 2017 mit 184 Mio. Euro an.
Die Finnen bleiben jedoch weiterhin mit ihren Aktivitäten im Lebensmitteleinzelhandel sowie im Baustoff- und Technik-Handel im Land. Den Rückzug aus dem Baumarktgeschäft begründet Vorstandschef Mikko Helander damit, dass die Investitionen in Russland nicht das erwartete Ergebnis gebracht hätten. Eine Expansion über die Regionen St. Petersburg und Moskau hinaus hätte deutliche Mehrinvestitionen erfordert.
Leroy Merlin gehört zur französischen Groupe Adeo. Mit derzeit 75 Standorten ist die Kette die Nummer eins auf dem russischen Home-Improvement-Markt und beschäftigt hier 23.000 Mitarbeiter.
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