Studie

Fußbodenheizungen nehmen Fahrt auf

02.07.2018

Der Markt für Fußbodenheizung hat laut dem Marktforschungsunternehmen Interconnection Consulting (IC) in den letzten Jahren einen starken Anstieg erlebt. In den sechs untersuchten Märkten Deutschland, Frankreich, Italien, Großbritannien, Polen, Spanien stieg das Marktvolumen danach im letzten Jahr um 6,5 Prozent. Neben der steigenden Popularität habe vor allem auch die gestärkte Bauindustrie zu diesem Ergebnis beigetragen.
In den sechs Märkten dominieren laut der Studie von IC klar die Warmwasser-Heizungssysteme (Nass-, Trockensysteme) mit einem Anteil von 84,5 Prozent. Mit einem Anteil von 69,2 Prozent nehmen die Nass-Systeme die Pole-Position ein. Die Nass-Systeme finden vor allem beim Neubau Einsatz und profitieren in den kommenden Jahren daher besonders von der steigenden Bauaktivität in den untersuchten Ländern, prognostiziert IC. Bis 2020 wird mit einem jährlichen Wachstum von durchschnittlich 5,0 Prozent gerechnet. Die Trockensysteme wiederum werden vor allem im Renovierungsbereich eingesetzt und kommen in den nächsten Jahren auf ein durchschnittliches Wachstum von 2,9 Prozent. Auf der anderen Seite sind die elektrischen Systeme mit 14,5 Prozent insgesamt stark in der Unterzahl. Jedoch gibt es dabei Unterschiede in der Durchdringung. Während in Italien, Polen, Spanien die elektrischen Systeme aufgrund der Energiekosten keine Rolle spielen, sind sie in den reifen Märkten wie Deutschland und vor allem Frankreich gut etabliert.
Einfamilienhäuser treiben Markt
Der stärkste Konsumentenmarkt sind Einfamilienhäuser mit einem Anteil von 46,2 Prozent. Nur in den Ländern Italien und Spanien sind Einfamilienhäuser, aufgrund der schwachen Konsumentennachfrage nicht an der Spitze. Das Nicht-Wohnsegment ist vor allem in Polen von großer Bedeutung für den Fußbodenmarkt mit einem Anteil von 34,4 Prozent. Auch in den anderen Ländern gewinnt dieses Segment immer mehr an Bedeutung. Die Marktkonzentration steigt konstant, wie die Studie zeigt. Die Top Ten-Unternehmen besitzen einen Anteil von 37,3 Prozent. Die Top-Drei-Unternehmen kommen auf einen Anteil von 19,5 Prozent.
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