Millennials

Geld zu sparen steht beim Sharen nicht im Vordergrund

Geld zu sparen steht bei Millennials bemi Sharing nicht im Vordergrund, so das Ergebnis einer Umfrage (Bild: Pixabay).Bildunterschrift anzeigen
Geld zu sparen steht bei Millennials bemi Sharing nicht im Vordergrund, so das Ergebnis einer Umfrage (Bild: Pixabay).
20.07.2018

Teilen, mieten, unabhängig bleiben - immer mehr junge Menschen suchen neue Wege des Konsums und wollen sich nicht durch Käufe binden oder einschränken lassen. Den sogenannten Millennials geht es dabei vor allem um ihre Unabhängigkeit und Flexibilität. Sie wenden sich daher Dienstleistungen zu, die ihnen den Zugang zu Produkten ohne die Last des Eigentums ermöglichen. So meinen 69 Prozent, dass sie neue, flexible Geschäftsmodelle ohne Bindung präferierten, weil es ihr Gefühl von Freiheit erhöhe. Und 55 Prozent der Befragten antworteten, dass es ihnen beim Thema Sharing oder Mieten weniger um das gesparte Geld, als um ein bewussteres und leichteres Leben gehe. Das sind zentrale Ergebnisse einer Online-Umfrage der weltweit tätigen Markenberatung Prophet zum Thema "Wie wichtig ist Millennials noch der Besitz von Produkten? Wie wichtig ist ihnen ihre Freiheit?" zu der im Juli dieses Jahres 1.000 Bundesbürger im Alter von 18 bis 34 Jahren befragt wurden.
Das Konsumverhalten der Millennials zwinge, so das Beratungsunternehmen, viele Unternehmen dazu, ihre traditionellen Strategien zu überdenken und neue Geschäftsmodelle, Angebote sowie eine andere Customer Experience zu entwickeln. So erwarten 72 Prozent der jungen Bundesbürger, dass Unternehmen noch mehr Alternativen zum Kaufen entwickeln, da sie sich nicht lange an Dinge binden wollten. Und 70 Prozent der Befragten halten das gemeinsame Teilen von Produkten sogar für gesellschaftlich sinnvoll, weil sich ein Gefühl der Zusammengehörigkeit einstellen könne.
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