Industrieverband Garten

Konstante Besucherzahlen beim Torf- und Humustag

Auf dem Torf- und Humustag des IVG trafen sich wieder rund 200 Vertreter der Branche.Bildunterschrift anzeigen
Auf dem Torf- und Humustag des IVG trafen sich wieder rund 200 Vertreter der Branche.

Knapp 200 Vertreter der Erdenbranche kamen in diesem Jahr zum 53. Deutsche Torf- und Humustag Mitte Oktober nach Bad Zwischenahn. Organisiert wird die Veranstaltung vom Industrieverband Garten (IVG). "Wir sind sehr zufrieden mit der diesjährigen Veranstaltung und freuen uns über die seit Jahren konstanten Besucherzahlen", sagte Anna Hackstein, Geschäftsführerin des IVG.
Auf der Tagung erörterte Mathias Dubbert, Referatsleiter Europapolitik beim DIHK in Brüssel, die Auswirkungen des Brexit auf die deutsche Wirtschaft. Carsten Hemme, Geschäftsführender Gesellschafter bei Paneuropa, referierte in seinem Vortrag "Human Resources & Digitalisierung in der Logistik" über ein Thema, das auch der deutschen Erdenbranche unter den Nägeln brennt: der Fahrermangel in der Logistikbranche.
Im zweiten Referentenblock erläuterte Jürgen Rabeler, Geschäftsführer der Mera Rabeler GmbH, in seinem Vortrag "Pistenraupen auf Abwegen - seit über 20 Jahren im Torf" die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten des Pistenbullys. Thilo Lehmann von der Lehmann-UMT GmbH zeichnete anschließend neue Wege in der Herstellung von Torfersatzprodukten auf. Im Mittelpunkt standen dabei Schafswolle, Holzfaser und Kompost. Heinrich Beltz, Versuchsleiter im Bereich Baumschule bei der LVG Bad Zwischenahn, stellte die Ergebnisse eines Langzeitversuchs mit torfreduzierten und torffreien Substraten bei Baumschulgehölzen vor. Sein Fazit: Mit dem Einsatz von torffreien beziehungsweise stark torfreduzierten Substraten steigen die Kosten und das Kulturrisiko, aber auch die Absatzchancen. Johannes Reinke, Geschäftsbereichsleiter Torf- und Holzverarbeitung bei RPC BPI Nordfolien, beendete mit seinem Vortrag zu nachhaltigen Verpackungslösungen den Torf- und Humustag.
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