Sechs Monate Hilco Capital

Homebase verringert Verluste nach Schließungen und Stellenabbau

Für sein Möbelangebot war Homebase früher bekannt, jetzt kommt das Sortiment wieder.Bildunterschrift anzeigen
Für sein Möbelangebot war Homebase früher bekannt, jetzt kommt das Sortiment wieder.
18.04.2019

Die im Juni 2018 von Hilco Capital übernommene britische Baumarktkette Homebase hat ihre Verluste erheblich reduziert. Einer Pressemitteilung zufolge ist der Verlust auf Basis des EBITDA im zweiten Halbjahr 2018 um 140 Mio. GBP auf 33 Mio. GBP gesunken.
Der Umsatz belief sich von Juli bis Dezember auf 497,8 Mio. GBP. Das sind 3,5 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum; allerdings wurden seit der Übernahme auch 47 unprofitable Märkte geschlossen. Derzeit hat die Kette noch 186 Standorte in Großbritannien und Irland.
Der Turnaround-Plan, den das neue Management um CEO Damian McGloughlin verfolgt, sah in erster Linie eine Reduzierung der Fixkosten um 100 Mio. GBP vor. Erreicht wurde das außer durch die Schließung der Märkte dadurch, dass in der Zentrale 38 Prozent der Stellen abgebaut und zwei von sechs Zentrallagern aufgegeben wurden.
Eine bessere Produktivität der verbliebenen Märkte hat man eigener Darstellung zufolge dadurch erreicht, dass man Sortimente wieder aufgenommen hat, für die Homebase vor der Übernahme durch Wesfarmers/Bunnings bekannt war, wie zum Beispiel Möbel und Wohnungsdeko. Verbessert wurde das Küchen- und Beleuchtungsangebot. Außerdem wurde Konzessionsmieter zurück in die Läden geholt; Homebase nennt hier Tapi, Silentnight und Ponden Home. Darüber hinaus hebt man die verbesserte Schulung des Personals hervor, die 95 Prozent der Mitarbeiter durchlaufen haben.
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