ManoMano hat nachgefragt

Trends in Corona-Zeiten: basteln, gärtnern, selbst reparieren

Problemfall zu Hause, und das in Zeiten von Corona: Handwerker holen oder lieber selber machen? Für Letzteres würden sich 44 Prozent entscheiden, 24 Prozent würden einen Handwerker ins Haus lassen. Das ist eines der Ergebnisse einer Umfrage des Online-Marktplatzes ManoMano zusammen mit dem Marktforschungsunternehmen Appinio zu der Frage: "Wie hat sich das Leben zu Hause verändert, seitdem das Virus die ganze Welt beeinflusst?"
Vor welchen unerwarteten Baustellen daheim fürchten sich die Deutschen derzeit am meisten? Ganz oben auf der Horrorliste steht der Wasserrohrbruch (37 Prozent), gefolgt von der defekten Toilette. Gar keine Sorgen machen sich 20 Prozent der Männer und 22 Prozent der Frauen.
Um den Lagerkoller zu verhindern, nehmen sich 31 Prozent Zeit, um mit ihren Kindern zu basteln, und 34 Prozent bringen gemeinsam mit den Kindern Garten oder Balkon auf Vordermann. Auch die 41 Prozent der Befragten ohne Kinder erleben in diesen Tagen einen kreativen Schub, haben die Marktforscher ermittelt. Jeder Zweite sucht dabei im Internet und auf Do-it-yousrself-Blogs nach Ideen.
Der Umfrage zufolge arbeiten derzeit 31 Prozent der Deutschen im Homeoffice, und zwar 27 Prozent der Frauen und 35 Prozent der Männer. In Hamburg arbeiten sogar knapp zwei Drittel von zu Hause aus. Dabei haben 61 Prozent der männlichen Heimarbeiter ein separates Arbeitszimmer mit Schreibtisch, aber nur 34 Prozent der Frauen. Viele sehen da noch optisches Verbesserungspotenzial, denn 30 Prozent möchten gerne ein neues Interieur kaufen, 24 Prozent für mehr Dekoration sorgen und 23 Prozent die Wände streichen. Für den schnellen Tapetenwechsel zieht es übrigens 20 Prozent der Befragten mit dem Laptop an die frische Luft.
Zur Startseite
Mehr zum Thema
Das neue Abo: Print – Digital – Online
Jetzt gratis testen
diy - Das Fachmagazin für die Do-it-yourself-Branche
Lesen Sie auch