Garden Living

Baumärkte profitieren von den Corona bedingten starken Nachfragetrends

Baumärkte profitieren im Bereich Garden-Living von den Corona bedingten starken Nachfragetrends.
Baumärkte profitieren im Bereich Garden-Living von den Corona bedingten starken Nachfragetrends.
05.05.2020

Bis 2025 prognostizieren die Marktforscher von Marketmedia24 selbst unter Berücksichtigung von Krisen wie einer Coronapandemie für deutsche Baumärkte ein zweiprozentiges Wachstum mit Garden-Living-Produkten. Im "Branchen-Report Garden Living 2019/2020" spiegelt Marketmedia24 einen Markt, in dem die Umsätze seit 2010 klar zugelegt haben. Auch wenn zwischenzeitlich Wetterkapriolen sowie die stark unter Druck stehenden Verkaufspreise die Wachstumsdynamik in Grenzen halten. Trotzdem gaben die Deutschen in den letzten fünf Jahren im Jahresdurchschnitt jeweils 1,5 Prozent mehr für die Gestaltung ihrer Balkone und Gärten aus. Vor allem, weil die Sommer in den letzten Jahren das draußen Wohnen und Leben beflügeln.
Das unterstreicht auch die Tatsache, dass "Grillen im Garten" und damit die Warengruppe, die den Großteil des Garden-Living-Marktes ausmacht, weiter zulegt. Schon im April 2020 zeichnet sich ab, dass sich die Trends verstärken werden. Vor allem auch, weil für sehr viele Deutsche der Sommerurlaub 2020 vorwiegend zu Hause stattfinden wird.
Damit wird das Verlangen nach mehr Wohnfeeling die Kaufwünsche für Garten, Terrasse und Balkon noch weiter ansteigen. Speziell die Bedürfnisse der Städter rücken immer stärker in den Fokus. Das bestätigen unter anderem Wohnboutiquen und Einrichter bereits kurz nach der partiellen Rücknahme des Shutdown. Produkte rund ums Garden Living wurden nachgefragt, und schon am ersten wieder "offenen" Verkaufstag im April setzt sich der Siegeszug der outdoorfähigen Lichtprodukte fort. Immerhin kommt "Licht im Garten" derzeit schon auf knapp 250 Millionen Euro.
Das Worst-Case-Szenario von Marketmedia24 verheißt beispielsweise selbst den Gartenmöbeln und Auflagen bis 2025 ein Marktvolumen von 1.016 Millionen Euro. Dieses Wachstum wird mit fast 1,2 Milliarden Euro sogar deutlich höher ausfallen, wenn die Konjunktur nach der Krise wieder auf Vollgas umschaltet.
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