Halbjahresbilanz

IDS kommt auch wegen Online-Boom bislang gut durch Corona

„Zu den mit Beginn der Corona-Krise befürchteten Mengeneinbrüchen ist es nicht gekommen“, sagt IDS-Geschäftsführer Michael Bargl.Bildunterschrift anzeigen
„Zu den mit Beginn der Corona-Krise befürchteten Mengeneinbrüchen ist es nicht gekommen“, sagt IDS-Geschäftsführer Michael Bargl.

IDS Logistik hat ihr nationales Sendungsaufkommen im ersten Halbjahr 2020 leicht um ein Prozent gesteigert - trotz der Corona-Pandemie, wie das Unternehmen betont. Ohne eine zweite "Corona-Welle" erwartet IDS für das gesamte Jahr 2020 rund 12 Millionen Stückgutsendungen im nationalen Geschäft. IDS Logistik ist eigenen Angaben zufolge die größte deutsche Stückgutkooperation.

"Zu den mit Beginn der Corona-Krise befürchteten Mengeneinbrüchen ist es nicht gekommen. Vielmehr konnten wir die noch vor Corona erstellten Planungen übertreffen", erklärt Geschäftsführer Michael Bargl. Grund hierfür ist, dass die Rückgänge in den Krisenmonaten März und April durch deutliche Zuwächse im Mai und Juni mehr als kompensiert wurden.

Zu den befürchteten Mengeneinbrüchen ist es nicht gekommen
Michael Bargl, Geschäftsführer IDS

Hierzu hat insbesondere der stark gewachsene Online-Handel beigetragen, der die Einbußen in den vor allem von der Krise betroffenen Branchen Automotive und Maschinenbau mehr als ausgeglichen hat. Lag der Anteil der Privatkundenzustellungen vor Corona im IDS-Netz noch bei 14 Prozent, hat er sich auf heute 20 Prozent erhöht. In der Hochphase des Shutdowns lag die Quote zeitweise sogar bei 30 Prozent und darüber.

Insgesamt sieht IDS verhalten optimistisch in die Zukunft und geht aktuell für das laufende Geschäftsjahr von einem stabilen Mengenaufkommen auf Vorjahresniveau aus.

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