Einzelhandelsbranche

HDE fordert Öffnungsstrategie

Die Baumärkte kamen bislang noch relativ gut durch die Krise. Doch nun sind auch sie von den Geschäftsschließungen betroffen. Bildunterschrift anzeigen
Die Baumärkte kamen bislang noch relativ gut durch die Krise. Doch nun sind auch sie von den Geschäftsschließungen betroffen. 
02.02.2021

Die Einzelhandelsbranche erzielte im vergangenen Jahr laut Zahlen des Statistischen Bundesamtes insgesamt ein Umsatzplus von rund fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahr. „2020 war für viele Unternehmen aus dem Bereich Online-Handel ein gutes Jahr, bei Baumärkten und Möbeln lief es besser als erwartet“, so der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Deutschland (HDE), Stefan Genth. Insgesamt setzte der Einzelhandel in Deutschland 2020 rund 577 Milliarden Euro um. Dabei verzeichnete der stationäre Einzelhandel ein Plus von vier Prozent, der Online-Handel konnte seine Umsätze um rund ein Viertel auf 72 Milliarden Euro erhöhen.

Da sich dennoch viele Handelsunternehmen im aktuellen Lockdown in einer akuten Notlage befinden, fordert der HDE von der Politik die schnelle Anpassung und Auszahlung der Überbrückungshilfen sowie konkrete Festlegungen, wann und unter welchen Rahmenbedingungen eine Wiedereröffnung der Geschäfte erfolgen kann. „Die Unternehmen brauchen Verlässlichkeit. Wir benötigen einen transparenten Plan für einen Ausstieg aus dem Lockdown, der sich an realistischen und fundierten Indikatoren orientiert. Wir fordern eine Öffnungsstrategie“, so Genth. Eine solche Öffnungsperspektive dürfe nicht hinter verschlossenen Türen erarbeitet werden, sondern müsse Ergebnis einer breiten gesellschaftlichen Debatte sein.

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