IFH-Befragung

Preisbereitschaft beim Onlineshopping auf Amazon gestiegen

11.03.2021

Bequemlichkeitsaspekte werden in Zeiten, in denen Menschen viel zuhause sind, noch relevanter. Auch beim Shoppen im Internet wollen Kunden eine lange Suche nach bestimmten Produkten vermeiden. Das zeigen aktuelle Zahlen des IFH Köln. Während im Jahr 2019 die Preisbereitschaft für das Suchen und Kaufen bei Amazon (ohne Prime) durchschnittlich zwischen sieben und elf Euro monatlich lag, ist diese im Coronajahr auf elf bis 15 Euro gestiegen. 59 Prozent der Befragten gaben darüber hinaus an, bei ihrem Einkauf auf nachhaltiges Verhalten zu achten.

Knapp 29 Prozent der Konsumenten haben für ihren Einkauf online und stationär die gleichen Händler im Relevant Set. Jeder Zehnte hat stationär gar keine bestimmten Händler im Relevant Set. Dies berge die Gefahr, dass Konsumenten noch schneller in den Onlinekanal abwandern, da es im Netz vielfach leichter und bequemer sei, einen passenden Anbieter für das gewünschte Produkt zu finden, so das IFH. „Es gilt, online als Leitkanal standardmäßig in der Unternehmensdenke zu platzieren. Dieser kulturelle Shift eröffnet neue Handlungsspielräume und sichert dadurch auch langfristig das stationäre Geschäft“, rät Dr. Eva Stüber, Mitglied der Geschäftsleitung am IFH Köln.

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