Klima- und Umweltschutz

Umweltbundesamt empfiehlt torffreie Erde

Der Handel vermarktet torffreie Erden oft schon offensiv wie hier das Naturgartencenter Kremer in Lennestadt.Bildunterschrift anzeigen
Der Handel vermarktet torffreie Erden oft schon offensiv wie hier das Naturgartencenter Kremer in Lennestadt.
26.03.2021

Unter der Überschrift „Kein Torf in den Topf“ spricht sich das Umweltbundesamt in einer Pressemitteilung gegen den Einsatz von Torf in Blumenerden im Hobbybereich aus. Das Amt weist insbesondere auf zwei schädliche Nebenwirkungen hin: Zum einen werde durch den Torfabbau in Hochmooren würden die Lebensräume vieler Pflanzen und Tieren zerstört. Zum anderen gebe es negative Auswirkungen auf das Klima, weil durch die Entwässerung der Feuchtgebiete CO2 entweiche und ein Speicher für das ⁠Treibhausgas entfalle. „Um Umwelt und Klima zu schützen, empfiehlt das Umweltbundesamt deshalb torffreie Blumenerde“, heißt es in der Mitteilung. Umweltfreundlicher sei die Blumenerde mit Kompost, teilweise auch mit Holzfasern, Tonmineralen und Lavagranulat.

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