Positionspapier zur Nationalen Wasserstrategie

IVG gegen mögliches Verbot der Gartenbewässerung in Dürrephasen

Gartenbewässerung soll in Zukunft auch in Dürrphasen möglich bleiben, fordert der IVG.(Quelle: Gardena)
Gartenbewässerung soll in Zukunft auch in Dürrphasen möglich bleiben, fordert der IVG.
26.05.2021

In einem Positionspapier hat der Industrieverband Garten (IVG) Stellung zur Nationalen Wasserstrategie des Bundesumweltministeriums bezogen. Der IVG bringt sich damit gemeinsam mit seinen Partnerverbänden aus Handel, Industrie und Wasserwirtschaft in den Wasserdialog ein und plädiert für Verbraucheraufklärung und nachhaltige Gartenbewässerung anstelle von Verboten. Um diesen Prozess mitzugestalten, rief der Verband die Webseite www.wasserimgarten.info ins Leben, auf der sich Konsumentinnen und Konsumenten über eine nachhaltige Gartenbewässerung informieren können.

Der IVG unterstützt das Bestreben des Ministeriums, die Wassernutzungskonflikte frühzeitig, flexibel und nachhaltig zu lösen. Im Zuge der in Dürrephasen nach Deckung des Trinkwasserbedarfs geplanten Regulierung der Wassernutzung war immer wieder auch eine Einschränkung beziehungsweise ein Verbot der Gartenbewässerung im Gespräch. In seinem Positionspapier skizziert der Verband die Bedeutung der lebendigen Gartenflächen für Mensch, Tier und Umwelt und plädiert auf dieser Basis dafür, ein Verbot der Gartenbewässerung unbedingt zu vermeiden. Mit Unterstützung seiner Partnerverbände – dem BHB, dem Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (Galabau), dem Bundesverband für Betriebs- und Regenwasser e. V. (fbr), dem Herstellerverband Haus & Garten (HHG) und dem Verband Deutscher Garten-Center (VDG) – appelliert der IVG an das Bundesumweltministerium, stattdessen die Verbraucheraufklärung im Hinblick auf einen nachhaltigen und ressourcenschonenden Umgang bei der Gartenbewässerung zu intensivieren.

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