Bosch-Pressekonferenz

Steinel und Flymo stoßen zur Power for All Alliance

Bosch-Bereichsvorstand Henk Becker (l.) begrüßte auf der Online-Pressekonferenz Steinel-Geschäftsführer Martin Frechen (M.) und John Thompson von Flymo.Bildunterschrift anzeigen
Bosch-Bereichsvorstand Henk Becker (l.) begrüßte auf der Online-Pressekonferenz Steinel-Geschäftsführer Martin Frechen (M.) und John Thompson von Flymo.
06.07.2021

Die von Bosch und Gardena initiierte Power for all Alliance auf der Grundlage der Bosch-Akkutechnik hat zwei neue Mitglieder: Der auf Heißklebepistolen spezialisierte deutsche Hersteller Steinel und der britische Rasenmäherhersteller Flymo, der wie Gardena zur schwedischen Husqvarna-Gruppe gehört. Auf einer online abgehaltenen Pressekonferenz hat Henk Becker, Vorsitzender des Bereichsvorstands von Bosch Power Tools, die beiden neuen Mitglieder der Alliance vorgestellt. Sowohl Steinel-Geschäftsführer Martin Frechen als auch John Thompson, Director Product Management bei Flymo, haben angekündigt, ihre Sortimente mit neuen Produkten auf der gemeinsam genutzten Plattform für 18-Volt-Lithium-Ionen-Akkus auszuweiten. Aktuell sind insgesamt 75 verschiedene Produkte aus dem Bereich Haus und Garten mit Power for All-Akkus erhältlich, im kommenden Jahr soll das Sortiment auf mehr als 100 Geräte anwachsen.

Neu ist auch das Multiwerkzeug Dremel 8260. Es verfügt über einen bürstenlosen Motor, ein LED-Display sowie einen 12-V-Akku und lässt sich über Bluetooth mit einem Smartphone verbinden. So können Anwender mit der passenden Dremel-App die Geschwindigkeit des Gerätes anpassen und werden informiert, wenn sich etwa die Batterie dem Ende neigt oder das Multitool zu überhitzen droht.

Ein Schwerpunkt von Beckers Vortrag lag auf dem Thema Nachhaltigkeit. Dabei präsentierte er den neuen Kreuzlinienlaser Quigo Green als ein Beispiel für die Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie bei Bosch Power Tools. Er ist das erste Messgerät von Bosch, dessen Gehäuse und Zubehöre zu 90 Prozent aus recyceltem Kunststoff bestehen. Schwerpunkt bereits in der Produktentwicklung war es, den CO2-Fußabdruck vom Produkt über das Zubehör bis hin zur Verpackung zu reduzieren. So besteht auch die Verpackung zu 70 Prozent aus recyceltem Papier, ist mit einem umweltfreundlichen Lack auf Wasserbasis überzogen und enthält im Innern keinerlei Kunststofffolien mehr. Zusätzlich wurde die Größe der Verpackung optimiert. Darüber hinaus verbraucht der neue Quigo Green durch eine optimierte Elektronik 50 Prozent weniger Energie als sein Vorgänger ‒ damit werden mit nur einem Produkt nach Angaben von Bosch mehr als 340 t CO2 eingespart.

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