Umsatzplus von rund 12 Prozent bei DIY

Holzland spürt Trend zum „Bauen mit Holz“

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Holz gewinnt als Baustoff zunehmend an Bedeutung.
15.07.2021

Die Umsätze des Bereiches DIY innerhalb der Holzland-Kooperation legten im ersten Halbjahr 2021 um 12,1 Prozent zu. Der aktuelle Trend „Bauen mit Holz“ schlage sich in den Umsatzzahlen nieder, so die Dortmunder. Der Bereich Garten profitierte von einem Wachstum von 25,7 Prozent. „Wir erleben erneut eine außergewöhnliche Gartensaison. Die Pandemie ist noch nicht vorbei und die Menschen investieren weiterhin in ihr Zuhause“, stellt die Holzland-Geschäftsführerin Nicole Averesch fest. Maßgeblich am Wachstum beteiligt sei der Großhandel: In der Warengruppe Massivholz und Hobelware gibt es im Vergleich zum Berichtszeitraum 2020 ein Plus von 59,2 Prozent und in der Warengruppe Holzwerkstoffe ein Zuwachs um 35,6 Prozent. Weitere Sortimentsgruppen sind Baustoffe mit einer Zunahme um 28,8 Prozent, Boden/Wand/Decke mit einem Anstieg um 23,4 Prozent sowie Bauelemente mit einem Plus von 8,9 Prozent. Das B2B-Geschäft legte um 28,2 Prozent zu (alle Zahlen bereinigt).

Insgesamt ist der zentralregulierte (ZR) Bruttoumsatz der Holzland-Kooperation in den ersten sechs Monaten 2021 im Vergleich zum Vorjahr um 29,1 Prozent (bereinigt sogar um 31,2 Prozent) angewachsen und beträgt 650.058 Mio. Euro (kumuliert). In Deutschland wurde der ZR-Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von Januar bis Juni 2021 um 30,6 Prozent, in Österreich um 34,2 Prozent und in der Schweiz um 19,8 Prozent gesteigert. In Belgien verzeichnete Holzland ein Plus von 55,1 Prozent (jeweils bereinigt).

Die schwierigen Marktbedingungen infolge hoher Nachfrage, gestiegener Preise, Lieferengpässen und langen Lieferzeiten haben sich laut der Kooperation bisher nicht negativ auf die Bilanz ausgewirkt. Obwohl sich die weitere Dynamik des Marktes für die kommenden Monate schwer vorhersagen lässt, geht die Geschäftsführerin von „weiterhin sehr guten ZR-Umsatzzahlen aus“.

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