Forsa-Umfrage

Nachhaltiges Wohnen liegt im Trend

Mehr als die Hälfte der Befragten wünscht sich eine nachhaltige Wohnform. (Quelle: RoadLight/pixabay)
Mehr als die Hälfte der Befragten wünscht sich eine nachhaltige Wohnform. 
08.10.2021

Zu der Frage, wie die Deutschen in Zukunft wohnen wollen, ergab eine Forsa-Umfrage im Auftrag des Direktversicherers Cosmos Direkt eine klare Tendenz: Demnach wünschen sich 56 Prozent der Menschen zwischen 20 und 50 Jahren eine nachhaltige Wohnform mit guter Wärmedämmung und umweltfreundlicher Energieversorgung, noch vor einer eigenen Immobilie (42 Prozent). Bei 37 Prozent der Befragten stand ein eigener Garten hoch im Kurs. 30 Prozent wünschen sich ein Zuhause, das dem Klimawandel standhält. 25 Prozent hätten gerne mehr Wohnfläche. 22 Prozent wünschen sich ein Smart Home mit einer vernetzten Sicherheitsausstattung. Insbesondere 20- bis 29-Jährige (71 Prozent), Mieter (61 Prozent) und Haushalte mit einem mittleren Nettoeinkommen von 2.000 bis 3.500 Euro (63 Prozent) sehnen sich nach mehr Nachhaltigkeit beim Wohnen.

62 Prozent der Befragten können es sich vorstellen, in einem Haus mit begrünter Fassade zu leben. 59 Prozent halten es für möglich, künftig in einem Passivhaus zu wohnen. Für 35 Prozent kommt ein Leben in einem Mehrgenerationen-Haus infrage. 28 Prozent wären offen für eine Hausgemeinschaft mit sogenanntem Collaborative Living, bei dem man sich zentrale Einrichtungen wie den Garten teilt.

Neben einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach (68 Prozent) würden 57 Prozent eine Wärmepumpe, Solarthermie-Anlage oder Pelletheizung einbauen. Weitere 52 Prozent wollen beim Hausbau oder bei der Renovierung möglichst natürliche Materialien verwenden. 53 Prozent würden gerne die Wärmedämmung der Wohnung optimieren. Eine Zisterne wollen 52 Prozent der Befragten nutzen. 51 Prozent wollen künftig nur noch nachhaltig produzierte Möbel kaufen.

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